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Die Strohwürfel als neues «Standbein»

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Die Strohwürfel als neues «Standbein»

Trocknungsgenossenschaft des Sensebezirks mit erhöhter Trockengutmenge

Wie der neue Geschäftsführer der Trocknungsgenossenschaft des Sensebezirks, Kuno Bächler, ausführte, konnte die Trockengutmenge letztes Jahr auf 9114 Tonnen gesteigert werden.

Der Ausstieg aus der Milchkontingentierung sei eine der grössten Herausforderungen für die Landwirtschaft der nächsten Jahre, betonte Präsident Beat Gauch in seinem Vorwort zum erfreulichen Rechnungsbericht. Die Herstellung einer Gesamttrockengutmenge von 9114 t sei auf das grosse Engagement der Mitarbeiter, insbesondere des neuen Geschäftsführers Kuno Bächler sowie auf das Vertrauen der Mitglieder und Kunden zurückzuführen, betonte er.

Im Berichtsjahr wurden folgende Mengen Trockengut hergestellt: Gras 731 t (-322 t), Mais ganze Pflanze 5294 t (-344 t), Maiskolbenschrot 1098 t (+653 t), Getreide 1432 t (+87 t), Diverses 21 t, Strohwürfel 514 t. Mit der Strohaufbereitung wurde im Sommer 2003 begonnen, und man sehe noch Entwicklungspotenzial, wurde ausgeführt.

Der Einkauf von Heizöl habe sich als schwierig erwiesen, betonte Bächler. Der Preis stieg von Fr. 36.20 anfangs Jahr auf Fr. 59.20 an. Der Handelspreis für Mais wurde um 4 Franken gesenkt. Dies habe zu einem Mehrverkauf von Maiswürfel gegenüber dem Vorjahr von 33 Prozent geführt, erklärte der Geschäftsführer.
Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Ertrag von Fr. 1 546 281. Nach Abschreibungen in der Höhe von Fr. 105 000 und einer Rückstellung für Rückvergütungen von Fr. 81 300 konnte ein Jahresgewinn von Fr. 24 254 erzielt werden. Auf Antrag der Revisoren wurden Rechnung und Bilanz genehmigt. Ebenso stimmte die Versammlung den verschiedenen Übertragungen der Mitgliedschaft zu. ju

Tipps vom Berater

In einem unterhaltsamen Vortrag zeigte Unternehmensberater Beat Brülhart an der GV der Trocknungsgenossenschaft die «weichen Faktoren in der Unternehmungsführung» auf. Es störe ihn schon, wenn er sehe, dass der Landwirt immer weniger bekomme für seine Erzeugnisse und er als Konsument gleich viel oder mehr bezahlen müsse, sagte er. Wissen, geistig-mentales Denken und zielbewusstes Handeln bestimmten den Erfolg im Unternehmen. Als Berater kennt er die Situation vieler KMU-Betriebe. «Wir haben keine wirtschaftliche, sondern eine geistige Krise», führt er aus. Denkgewohnheiten killten neue Ideen, betonte er und rief dazu auf, den Kurs selbst zu bestimmen. Ohne Ziele gebe es keine Motivation. Der Umgang mit der Zeit sei auch für Bauern wichtig. Die Zukunftsaussichten der Landwirtschaft bezeichnete er als positiv. ju

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