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Die Symbiose von Pferd und Reiter

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: frank stettler

Wenn Nathalie Bürdel am kommenden Sonntag den Parcours an den Pferdesporttagen in Plaffeien in Angriff nehmen wird, sind Erfolg oder Misserfolg stark davon abhängig, ob sie ihre Emotionen kontrollieren kann oder aber nervös ist. «Das Pferd bemerkt sofort an der Körperspannung, ob du einen guten oder schlechten Tag hast. Bist du aufgeregt, überträgt sich dies ziemlich schnell auf das Tier» – selbst auf die erfahrene Stute «Filleule Merze», obwohl das Pferd von Nathalie Bürdel mit seinen 19 Jahren zu den älteren Vierbeinern der Pferdesporttage gehören wird. Seit 13 Jahren reitet die Freiburgerin ihre Stute. In dieser Zeit hat sich eine intensive Vertrauensbasis zwischen Tier und Mensch entwickelt. «Oft wird ja gesagt, dass Springreiten ein Einzelsport sei. Dem ist aber nicht so, Pferd und Reiter bilden ein Team und kämpfen zusammen.»

Auf das Pferd eingehen

Die gebürtige Alterswilerin fasziniert eben dieses Zusammenspiel zwischen Reiterin und Pferd. «Die Technik und die körperliche Verfassung sind ebenfalls wichtige Kriterien, aber zentral ist, dass der Reiter auf sein Pferd eingehen kann», so die 26-Jährige. «Jedes Pferd ist unterschiedlich. Darauf musst du dich einlassen können. Nur so gelingt es, die Stärken des Tieres zum Vorschein zu bringen und mit den Schwächen umzugehen.» Wenn der Reiter einfach stur versuche, seinen Kopf durchzusetzen, sei das Scheitern vorprogrammiert, so Nathalie Bürdel.

Das Springreiten sei elegant, schnell, aber gleichzeitig auch kraftvoll, schwärmt Nathalie Bürdel. Dass sie eines Tages an Springkonkurrenzen teilnehmen würde, sei ihr bereits früh klar gewesen. «Mit meinem Pony habe ich während der Primarschule den ersten Concours absolviert. Ich hatte ein super Pony, ein richtiger kleiner Flitzer, mit dem ich erste Erfolge feiern konnte», sagt die ausgebildete Jugend- und Sozialarbeiterin, die mit Pferden aufgewachsen ist. «Später folgte der Wechsel zu den Pferden, und ich habe immer weitergemacht.»

Noch einmal an eine Schweizer Meisterschaft

2006 wurde das Mitglied des Reitklubs Buecha auf der Heimanlage in Plaffeien regionale Meisterin. Starts bei interkantonalen- sowie Westschweizer Meisterschaften gehören zum Alltag. Der eigentliche Höhepunkt war indes die Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften, wo sich Nathalie Bürdel mit den besten des Landes messen konnte. «Nochmals an einer Schweizer Meisterschaft an den Start gehen zu können, wäre natürlich phänomenal», so die Freiburgerin; doch vorderhand sind die Ziele moderater. «In dieser Saison will ich bei den regionalen R120 und R125 vorne dabei sein. Gerne würde ich auch bei den R130/R135 der Tour Romand mitreiten. Die Ziele müssen aber meinen Pferden angepasst sein», sagt Nathalie Bürdel, die neben «Filleule Merze» noch ein zweites, etwas jüngeres Pferd im Stall hat.

Beide Pferde müssen täglich mindestens eine Stunde geritten werden. Viel Aufwand, der nur mit der Unterstützung ihres Vaters zu meistern ist. Aber eben auch ein unabdingbarer, damit sich die Symbiose zwischen Pferd und Reiter entwickelt.

Bilden eine Einheit: Nathalie Bürdel und «Filleule Merze».Bild Charles Ellena/a

Pferdesporttage: Total rund 1300 Starts

Die traditionellen Pferdesporttage in Plaffeien erfreuen sich einer immer grösseren Beliebtheit. Rund 600 Pferde stehen von morgen Freitag bis am Pfingstmontag im Einsatz. Dies entspricht insgesamt circa 1300 Starts. Die Teilnehmer, die sogar aus St. Gallen oder Graubünden anreisen, profitieren von der guten Infrastruktur und den perfekten Concours-Plätzen. Das 16-köpfige OK und die 180 Helferinnen und Helfer, die meisten vom organisierenden Reitklub Buecha, sorgen für einen reibungslosen Ablauf.fs

Das Programm. Freitag. 8.00:Prom 4J.10.30: Prom 5J, anschliessend Prom 6J.12.30:Prom 5J, anschliessend Prom 6J.14.40:R110, anschliessend R115.18.00:Equipen.Samstag. 7.00: B100 Stil.11.30:R100, anschliessend R105.15.30:R100, anschliessend R105.Sonntag. 7.00: B70/B80, anschliessend B75/B85.11.00:R110, anschliessend R115.15.15: R120.17.00:R120, anschliessend R125.Monntag. 8.00:R120 Swiss-R-Challenge.13.00: R130, anschliessend R135.

«Jedes Pferd ist anders. Darauf musst du dich einlassen können.»

«Pferd und Reiter bilden ein Team und kämpfen zusammen.»

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