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Die Titanwurz im Papiliorama schlägt rekordmässig aus

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«Die Titanwurz im Papiliorama bricht alle Rekorde», teilt das Tropenhaus mit. Aus einer Knolle haben sich «sagenhafte elf Blätter gebildet». Weltweit seien bisher nur zwei Fälle bekannt, bei dem eine Titanwurz zwei oder gar drei Blüten gebildet hat. Aus jedem Blatt kann später eine Blüte entstehen.

In Kerzers hat die Pflanze bisher noch nicht geblüht. Das bedauert Caspar Bijleveld, Direktor des Papilioramas: «Was die Pflanze aber mit der Herausbildung von elf neuen Knollen gemacht hat, ist fast genauso erstaunlich und für mich als Botaniker sehr interessant», wird er in der Mitteilung zitiert.

Seltenes Blühen

Die «grösste Blume der Welt» ist dafür bekannt, dass sie nur sehr selten blüht. Zudem gibt es weltweit nur wenige blühfähige Exemplare. Eine dieser Titanwurzen steht seit Herbst 2016 im Papiliorama (die FN berichteten). Die Verantwortlichen des botanischen Gartens der Universität Basel haben die Pflanze wegen Renovationsarbeiten nach Kerzers ausgeliehen. Die Titanwurz blühte in Basel im Jahr 2012 und verströmte den typischen, beis­senden Aasgeruch, für den sie bekannt ist. In Kerzers seien in den vergangenen zwei Jahren elf Blätter gewachsen, die jeweils auch eine eigene Knolle bilden. Zudem habe das Papiliorama aus Samen eines britischen Zoos sechs weitere Titanwurzknollen ziehen können.

Noch vor etwas mehr als einem Jahr vermeldete das Papiliorama, dass eine Blütenknospe zu faulen beginne. «Umso erfreulicher ist es, dass sich die Titanwurz nun so spektakulär vermehren konnte», schreibt Papiliorama-Gärtner Michael Känel in der Medienmitteilung.

In Kerzers existieren heute 21 Titanwurz-Exemplare in unterschiedlichen Grössen. Die meisten davon werden zurzeit in einem Gewächshaus gepflegt.

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