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Die Unruhe am Fusse der Kaiseregg

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Was solls denn sein: Bergesruh oder Rock und Pop?

Autor: Von IRMGARD LEHMANN

Über allen Gipfeln ist Ruh – ja, das war einmal: Nun hat man auch in Schwarzsee das Beschallen der Bergwände via Lautsprecher entdeckt; sehr zum Leidwesen der mittleren und älteren Generation. Vielleicht auch der jüngeren – wer weiss? Da freut man sich auf den wunderschönen Wintertag, auf die Ruhe in der Bergwelt und wird bitter enttäuscht. An der Talstation in Schwarzsee ist der Teufel los. Von drei Seiten scheppert einem der Sound entgegen: von der Eisbar, aus dem Zelt und am Schilift. Rock und Pop in unerträglicher Lautstärke. Da bleibt nur die Flucht nach vorne – möglichst schnell auf den Sessel.

Doch die Hoffnung, wenigstens am Fusse der Kaiseregg die Ruhe zu finden, wird alsbald zunichte gemacht. Schon von weitem ist das Scheppern zu vernehmen. Mit mindestens drei Lautsprechern ist die Station versehen. Und an jenem Tag sorgten sie (u.a. mit Hardrock) – für «Lärm», bis der Tag sich neigte. Der Bitte, man möge doch etwas leiser stellen, wird keine Folge geleistet. Wer mit landschaftlicher Schönheit derart gesegnet ist, sollte doch selbstbewusst drauf vertrauen, dass die Gäste auch kommen ohne die Dauerberieselung. Zudem füttert man alle mit dem gleichen Brei. Auch jene, die Rock und Pop nicht ausstehen können und vielmehr den Ländler hören möchten. Ganz vergessen der Klassikfan. Wäre also das Originale – gemeint ist die Ruhe – nicht besser als das vermeintlich Originelle?
Grosse Stationen wie Zermatt etwa haben dies längst eingesehen. Nur an der Eisbar auf dem Rothorn gibts Musik – und das nur ab und zu! Der Ort zeigt Charakter. Auch die Tourismusstation Schwarzsee könnte es. Jedenfalls sind Aussagen wie «Das Dröhnen ist ein Grund nicht mehr herzukommen» ernst zu nehmen. Denn die Jungen kommen allemal. Schliesslich gilt die Schwarzseeregion als kostengünstiger Treffpunkt für «Snöber».

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