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Die Zeit wird eng bei Gottéron-Village

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Die Zeit wird eng bei Gottéron-Village

Noch acht Wochen bis zum definitiven Ja oder Nein

Gottéron-Village steht kurz vor der Entscheidung, ob es gebaut wird oder nicht. Die Äusserungen der Beteiligten reichen nach wie vor von «überzeugt, dass es klappt» bis «glaube nicht mehr daran». Nun ist eine Änderung der Baubewilligung öffentlich aufgelegt worden.

Autor: Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Kommt der riesige Freizeit-, Sport-, Dienstleistungs- und Einkaufskomplex Gottéron-Village bei der Autobahnausfahrt Freiburg Süd? Die Frage beschäftigt Freiburgerinnen und Freiburger seit dem Jahr 2000, als der Berner Initiant Hans Niederer das nationale Schwimmzentrum für Villars-sur-Glâne angekündigt hat.Seither hat es fürs 650-Millionen-Projekt viele Hochs (Baubewilligung Ende 2002) und Tiefs (Verzögerungen durch schwierige Investorensuche) gegeben und die Gemeinde Villars-sur-Glâne hat Ende 2005 «zum allerletzten Mal» die Baubewilligung für ein Jahr verlängert. «Diese Frist läuft am 9. Dezember aus», bestätigte Gemeindepräsidentin Erika Schnyder den FN. Auch wenn die Gemeinde alles getan habe, um den Rahmen für das gigantische Projekt zur Verfügung zu stellen, glaube sie heute nicht mehr daran, sagte Schnyder.

«Überzeugt, dass es klappt»

Das sehen die Beteiligten anders. «Es sieht positiv aus. Ich bin immer noch überzeugt, dass es klappt», sagte Immobilienverwalter Niederer. Auch Martin Kull, Generaldirektor der Generalunternehmung Hauser-Rutishauser-Suter (HRS) weist darauf hin, dass man keinen Abänderungsantrag der Pläne mehr einreichen würde, wenn man nicht ans Projekt glaube. Praktische Änderungen sind von den Investoren «La Société Générale Immobilière (Suisse)» für das Einkaufszentrum gefordert worden (vgl. Kasten). Die Investoren wollen 250 Millionen Franken insgesamt bezahlen, haben sie im Mai mitgeteilt.Auch überzeugt vom Projekt bleibt Toni von Mühlenen, Präsident des Schweizerischen Sportanlagenkonzepts. Er glaube daran, dass der Bau beginne, wenn die Planänderung angenommen sei. Für das Bundesamt für Sport sei dies das richtige Projekt am richtigen Standort und auch eine Riesenchance für den Standort Freiburg. Von den 25 bis 30 Mio. Franken würden Bund und Kanton je sechs Millionen übernehmen, sagt von Mühlenen. Und zu 75 Prozent wäre das Schwimmbad für die Freiburgerinnen und Freiburger offen.

Kein Einkaufszentrum allein

Nun eilt aber vor allem die Zeit. «Die Gemeinde gibt nur ein positives Gutachten, wenn wir bis Ende Oktober die detaillierten Pläne des nationalen Schwimmzentrums und des Aquaparks einsehen können», sagt Gemeindepräsidentin Schnyder. Ausserdem wolle man Garantien für die Finanzierung, sonst gebe es keine neue Baubewilligung. Dies alles werde aber den Termin nicht mehr verzögern. Vor dem 9. Dezember müsse Baubeginn sein, sagt Erika Schnyder. Sie betont, dass die Gemeinde kein Interesse an einem weiteren Einkaufszentrum hätte, wenn dieses nicht an das Schwimmzentrum gekoppelt wäre.Hans Niederer bekräftigt seinerseits, dass es Gottéron-Village nur als Ganzes gebe. «Es wird nicht gebaut ohne Schwimmzentrum und Aquapark.» Der Bau werde zwar aus praktischen Gründen gestaffelt erfolgen – zuerst Kommerzzentrum und Aquapark, dann Altersresidenz und schliesslich der Rest.

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