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Die Zeitung besuchte das Gymnasium

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Mit Abstand und Maskenpflicht fand gestern in der Aula des Kollegiums Gambach in Freiburg der Abschlussevent zu «Zeitung im Gymnasium» (ZiG) statt. «Ihr Schülerinnen und Schüler habt es verdient, ZiG Revue passieren zu lassen, denn es war trotz Lockdown wieder eine sehr gelungene Ausgabe», sagte Projektredaktor Matthias Schafer gestern zu den anwesenden Schülerinnen und Schülern. Insgesamt 56 Artikel auf 49 Seiten und 30 Blogeinträge wurden durch 13 Klassen aus fünf verschiedenen Mittelschulen des Kantons Freiburg im vergangenen ZiG-Jahr umgesetzt.

Auch Christoph Nussbaumer, Chefredaktor der «Freiburger Nachrichten», blickte auf ein erfolgreiches ZiG-Jahr zurück. «Eure Artikel und Facharbeiten haben uns voll und ganz begeistert, es war wunderbar zu sehen, wie die FN durch eure Arbeit bereichert und über das ganze vergangene Jahr hinweg farbiger gestaltet wurden.»

Der Freiburger Erziehungsdirektor Jean-Pierre Siggen (CVP) meinte: «In einer so turbulenten Zeit wie der heutigen brauchen wir mehr denn je qualitativ hochwertige Informationen, die überprüft und überprüfbar sind.» Die Schülerinnen und Schüler hätten durch das Projekt die herausfordernde Arbeit eines Journalisten, einer Journalistin kennenlernen dürfen und so selber mit qualitativ hochwertigen Informationen arbeiten müssen, die sich nicht auf Klatsch stützen.

Arbeiten ausgezeichnet

Während des Projekts haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur Zeitungsartikel geschrieben, sondern auch Studienarbeiten erstellt. Vier dieser Arbeiten wurden gestern nun ausgezeichnet. Im Vorfeld wurden die Arbeiten durch das deutsche IZOP-Institut um Winfried Spiegel und sein Team ausgewertet. Einige der Arbeiten sind schon fast kleine wissenschaftliche Studien. So untersuchte die Schülerin Nadine Broch vom Kollegium Heilig Kreuz in ihrer Studienarbeit die Jugendverschuldung in der Schweiz. Dafür führte sie unter anderem eine Onlineumfrage bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch und kam zum Schluss, dass Gruppenzwang und das Streben nach mehr Luxus Gründe für die zunehmende Überschuldung seien. Für die Arbeit erhielt Broch den dritten Preis.

Den zweiten Platz erreichte Yannis Michaud, ebenfalls vom Kollegium Heilig Kreuz. Er befasste sich in seiner Arbeit mit dem steigenden Stromkonsum in Zeiten von Corona. Darauf gekommen sei er erst, als er bei seiner Themenwahl während des Lockdown bemerkt habe, wie viel mehr Zeit er an seinem Smartphone verbringe als sonst. «Das waren schockierende Daten über meine Bildschirmzeit», gesteht Michaud.

Am besten bewertete die Jury die Arbeit von Heilig-Kreuz-Schülerin Rebekka Leutenegger, die über die Anwendung Teams zugeschaltet wurde. Sie hat sich in ihrer Arbeit mit Hagel und Versicherungsschäden befasst und die Daten und Forschungsergebnisse ausgewiesener Experten, etwa von Meteo Schweiz, miteinbezogen.

Die Leserbriefe

Überraschend überreichte Christoph Nussbaumer gestern dann noch einen vierten Preis für eine der verbliebenen Arbeiten. Dieser Sonderpreis ging an die Handelsmittelschülerin Anne-Line Joye, die sich mit einem urjournalistischen Thema befasst hatte, wie Nussbaumer erklärte. Sie analysierte Leserbriefe in den «Freiburger Nachrichten» von 1990 und 2019 und kam zum Schluss, dass sie sich in ihrer Struktur und ihrem Umgangston kaum verändert haben.

Ebenso zeichnete die Jury drei Zeitungsartikel aus, darunter je einen Artikel über eine etwas andere Flüchtlingshilfe, über die Passerelle in Kerzers sowie über einen intelligenten Stromzähler. Dabei scheuten die jungen Schreiberlinge auch nicht vor kritischen Fragen zurück und liessen verschiedene journalistische Aspekte einfliessen.

Musikalisches Intermezzo

Musikalisch bot die Abschlussfeier Abwechslung. Nadine Maria Broch (Klavier, Gesang), Laura Andrey (Gesang) und Marie Poisson (Gesang) vom Kollegium Heilig Kreuz gaben ihre Versionen von «Ain’t No Mountain High Enough», «No One» und «Candyman» zum Besten. Von Marvin Gaye über Alicia Keys und Christina Aguilera hatte das originelle Trio jede Menge Soul und R’n’B zu bieten.

Einen Einblick in die Abschlussfeier gibt es im Video:

Zum Projekt

Kritisch lesen und journalistisch schreiben

Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus fünf Freiburger Mittelschulen machten bei der dritten Ausgabe des medienpädagogischen Projekts «Zeitung im Gymnasium» (ZiG) mit. Sie erhielten im Verlauf des vergangenen Schuljahres täglich kostenlos und druckfrisch die «Freiburger Nachrichten» ins Klassenzimmer geliefert. Auch während des Lockdown im Frühling fand die Zeitung in digitaler Form ihren Weg zu den Schülerinnen und Schülern. Durch die Nutzung der FN im Unterricht erhielten sie die Möglichkeit, sich mit tagesaktuellen Themen auseinanderzusetzen. Dieses Ziel erreichten die Schüler aber nicht nur mit der fleissigen Zeitungslektüre. Sie wurden im Rahmen von «Zeitung im Gymnasium» auch selbst zu Journalistinnen und Journalisten. Sie verfassten 56 Zeitungsartikel auf 49 Spezialseiten, und ein Blogger-Team schrieb 30 Blogs für die FN-Website. Begleitet haben das Projekt das IZOP-Institut im deutschen Aachen, die FN und die vier Wirtschaftspartner Freiburger Kantonalbank, Groupe E, die Mobiliar und Le Gruyère AOP.

Das ZiG-Dossier finden Sie unter: www.freiburger-nachrichten.ch/zig2019

 

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