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Direktor des Forums tritt zurück

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Adi Mader verlässt das Ausstellungs- und Kongresszentrum in Granges-Paccot

Autor: Von CLAUDINE DUBOIS/La Liberté

Weniger als ein Jahr nach seinem Stellenantritt verlässt der 38-jährige Adi Mader den Direktorenposten im Forum Freiburg bereits wieder. Das hat Vincent Thalmann, Vize-Präsident der Forum-Betreiberin Expo Centre AG, am Donnerstag bestätigt. Zugleich präzisierte er, dass Maders Vertrag eine Kündigungsfrist von sechs Monaten vorsehe. Mader seinerseits wollte zu seinem Abgang keinen Kommentar abgeben. Im Verlauf des Monats Oktober werde er sich dazu äussern, versprach er am Telefon.

Comptoir nicht gefährdet

Das Forum Freiburg muss nun zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit eine Person suchen, die in der Lage ist, dieses grosse Schiff zu steuern. Diese Sorge allerdings ist im Moment noch nicht aktuell: «Vorrang hat heute die Durchführung des Freiburger Comptoirs», betonte Vincent Thalmann. Eine Delegation des Verwaltungsrates habe sich mit Adi Mader getroffen, um drei Wochen vor der Eröffnung des Comptoirs eine Situationsanalyse vorzunehmen. Das Comptoir befinde sich auf guten Wegen, so Thalmann. «Adi Mader hat uns das bestätigt, und ich glaube ihm.» Mader selber betonte: «Ich befasse mich zu 200 Prozent mit unseren Projekten.»Schon vor einigen Wochen habe der Verwaltungsrat der Expo Centre AG intervenieren müssen, nachdem Adi Mader sich gegenüber Kunden des Forums unangemessen verhalten habe, sagte Vincent Thalmann weiter. «Er hat sich daraufhin geändert.» Der Vizepräsident räumte ein, dass Mader den Freiburger Markt schlecht kenne. «Er musste lernen, wie unsere kleine Provinz funktioniert, und er lernt immer noch.»

«Geschönter» Lebenslauf

Adi Mader ist gebürtiger Berner und lebte zum Zeitpunkt seines Engagements im Forum in Zürich. Er wurde aus rund 20 Kandidaten als Nachfolger von Markus Reck gewählt, der nach einem Jahr als Direktor zurückgetreten war. Mader hatte den Verwaltungsrat mit einem beeindruckenden Lebenslauf überzeugt – einem «geschönten» Lebenslauf gemäss Daniel Rossellat, Gründer und Präsident des Paléo-Festivals Nyon und Event-Verantwortlicher an der Expo.02. So sei Mader nicht Mitbegründer der Konzertagentur Opus One gewesen, sondern von den drei Gründern Rossellat, André Béchir und Michel Ferla als Praktikant engagiert worden. Und «Event Operations Manager der Expo.02» bedeute eher Assistent. Diesen Posten verliess Mader ohnehin ein Jahr vor der Landesausstellung. Allerdings sei er nicht der Einzige, der dem Druck nicht gewachsen gewesen sei, betonte Rossellat. Im Übrigen sei Mader auch nicht Manager von Stephan Eicher gewesen, wie er behauptet habe, sondern habe lediglich mit Eichers Manager zusammengearbeitet.«Adi Mader ist eine sehr kreative, dynamische und motivierte Persönlichkeit», so Rossellat, «aber er braucht einen klaren Rahmen. Er ist ehrgeizig und kann arrogant wirken, was ihm gerne vorgeworfen wird. Sein Rücktritt ist schade für Freiburg, für das Forum und für ihn selber.»

Autor: bearbeitet von cs/FN

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