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Doch sofort ein Audit

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Doch sofort ein Audit

Vorkommnisse im Kantonsspital

Ein ausserkantonaler Experte soll so rasch wie möglich ein Audit zu den Vorwürfen des «Beobachters» gegenüber dem Kantonsspital durchführen. Dies hat das Büro des Verwaltungsrates des Freiburger Spitalnetzes gestern beschlossen.

Autor: Von ARTHUR ZURKINDEN

«Wir haben heute eine neue Lagebeurteilung vorgenommen», begründet Marius Zosso, Präsident des Verwaltungsrates des Spitalnetzes, den Entscheid des Büros. Der Verwaltungsrat hatte an seiner Sitzung vom 17. Januar 2007 beschlossen, vorerst eine interne Anhörung verschiedener Personen des Kantonsspitals vorzunehmen und erst dann zu entscheiden, ob ein Audit in Auftrag gegeben werden soll (vgl. FN vom Freitag, 19. Januar).

Deutschfreiburg reagiert empfindlicher

Marius Zosso verheimlicht nicht, dass diese Angelegenheit in der Deutschfreiburger Presse und Bevölkerung mehr Staub aufgewirbelt hat als in Welschfreiburg. «Trotz der Stellungnahmen der politisch, strategisch und operationell Verantwortlichen hat die Pressekampagne der letzten Wochen den Ruf des Kantonsspitals namentlich im deutschsprachigen Kantonsteil geschädigt. Sie hat das Vertrauen der Bevölkerung und der Patientinnen und Patienten gegenüber dem Kantonsspital und dessen Personal beeinträchtigt», betont das Büro in einer Mitteilung vom Freitag.Deshalb erachte es das Büro als vordringlich, mittels Transparenz und Beruhigung der Situation dieses Vertrauen wieder herzustellen. Die Umsetzung des Spitalnetzes mache dieses Vorgehen umso notwendiger. «Die Resultate des Audits werden zeigen, welche Massnahmen gegebenenfalls weiter zu ergreifen sein werden», hält das Büro fest. Laut Marius Zosso ist die Wahl dieses ausserkantonalen Experten im Gange. «Das Büro des Verwaltungsrates erwarte von dieser Expertise eine gründliche und rasche Klärung der Situation.»Der Entscheid des Büros, der im Einvernehmen mit der Generaldirektion des Spitalnetzes getroffen wurde, muss noch vom Verwaltungsrat abgesegnet werden. Marius Zosso zweifelt aber nicht daran, dass dieser das Vorgehen des Büros voll unterstützen wird. «Wir haben ja die Durchführung eines Audits nicht ausgeschlossen. Nach der Neubeurteilung hat das Büro seine Verantwortung wahrgenommen und nicht zugewartet», erklärt der Verwaltungsratspräsident.

Dennoch eine Anhörung

Laut Marius Zosso wird dennoch eine Anhörung verschiedener Personen stattfinden. Er weist zudem darauf hin, dass das Büro des Spitalnetzes, dem auch Pierre Aeby, Vizepräsident, und Staatsrätin Anne-Claude Demierre angehören, sein Vertrauen in das Personal des Kantonsspitals wiederhole und bestätige.

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