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Dorfschaft Berg: bedeutungslos, aber reizvoll

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Dorfmeister Bruno Fasel konnte kürzlich eine namhafte Anzahl von Bärglerinnen und Bärglern, darunter sehr viele aus der jüngeren Generation und Neuzuzüger, zur traditionellen Dorfschaftsversammlung Berg bei Schmitten willkommen heissen. In seinem Jahresbericht kam der Dorfmeister auf den Sinn und Zweck der Dorfschaft zu sprechen, und zwar für die jüngeren Anwesenden und Neuzuzüger.

Die Dorfschaft Berg wurde erstmals im Jahre 1899 erwähnt; Schmitten als selbständige Gemeinde gab es noch nicht. Die Dorfschaft hatte damals eine bestimmte Aufgabe, sie war verantwortlich für den Unterhalt des Strassennetzes, und zwar innerhalb der Grenzen des Wasserlaufs. Die Zusammenkünfte mit den neun damaligen Dorfmeistern und den Dorfschaftsmitgliedern hatten deswegen vor allem geschäftlichen Charakter. Mit dem Ausbau der Gemeindestrassen wurde durch die Gemeinde Schmitten 1970 ein vollamtlicher Verantwortlicher für den Strassenunterhalt angestellt.
Dadurch formulierte der damalige Dorfmeister Peter Klaus (1970-1986) die Zielsetzung und den Zweck der Dorfschaft neu: Die Dorfschaft zeichnet sich mitverantwortlich für den Erhalt und die Pflege der Wegkreuze und die Förderung der gutnachbarschaftlichen Beziehungen.
Der jetzige Dorfmeister Bruno Fasel, der 1987 ernannt wurde, versucht diesem Dorfschaftsgedanken und der Tradition nachzukommen, aber auch, dem baulichen und wirtschaftlichen Gang der Zukunft für das Bergdorf mit Freude entgegenzuschauen. Er hielt auch fest, dass in den zwei vergangenen Jahren mit dem Bau von Wohnblöcken, Ein- und Zweifamilienhäusern sowie zwei neuen Gewerbebetrieben das Bergdorf an Bodenständigkeit und Konstanz der Landwirtschaft nicht verloren hat. Mit dem Boschung-Brunnen, der 1999 eingeweiht werden konnte, ist erneut ein Zeichen der Bereicherung und Öffnung für das Bergdorf entstanden. Ebenfalls erwähnte er, dass zurzeit im Bergdorf 145 Erwachsene und 31 Kinder, davon 12 Einwohner zwischen 70 und mehr Jahren, wohnen.
Das kleine Dorfschaftsvermögen ist für die Pflege der Werkzeuge im Dorf Berg sowie für eine kleine Überraschung an Weihnachten für die betagten und kranken Mitbewohner wie auch für die Wöchnerinnen bestimmt.
Der zweite Teil der Versammlung stand ganz im Zeichen der Geselligkeit und der Kameradschaft, und dies zum letzten Mal mit der jetzigen Wirtin Helen Rappo.

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