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Dorthe will FDP-Präsident werden

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Das Büro und der Vorstand der FDP Freiburg schlagen der Delegiertenversammlung vom 26. April Sébastien Dorthe aus Matran zum neuen Präsidenten vor. Dorthe wurde gestern den Medien als Nachfolger von Didier Castella vorgestellt, der das Amt nach fünf Jahren abgibt. «Die Suche nach einem Nachfolger war die letzte Herausforderung in meiner Amtszeit», sagte Castella an der Medienkonferenz. Er sei glücklich, Dorthe für das Präsidium vorzuschlagen. Dieser sei der Kandidat des Büros und des Vorstandes: «Wir haben keine Kenntnis von anderen Kandidaten.»

Für das Auswahlverfahren hatte die FDP eine Arbeits­gruppe eingesetzt. Dessen Leiter, FDP-Vizepräsident Louis-Philippe Cardis, pries die politische Erfahrung von Dorthe: Der Partner eines Anwaltsbüros ist seit 2011 Gemeinderat von Matran, seit 2016 ist er dort Syndic. Dazu wurde ­Dorthe 2013 Präsident der FDP-Saane. Bei den letzten nationalen Wahlen leitete er die Kampagne von Nationalrat Jacques Bourgeois. Sébastien Dorthe wird in Kürze 35-jährig. Gemäss Cardis dürfte Dorthe der jüngste Kantonalpräsident in der Geschichte der Freiburger FDP werden. Er sitzt aber nicht im Kantonsparlament (siehe Kasten).

Sébastien Dorthe sagte, immer unter dem Vorbehalt der Wahl am 26. April, dass er die Arbeit von Didier Castella weiterführen wolle. Er verwies auf die Wahlerfolge der Partei in der letzten Amtszeit. Dorthe will mit einem Team arbeiten, das durchmischt ist und sich gut ergänzt. An der Versammlung werden auch zwei Vizepräsidenten neu zu wählen sein. Dabei soll gemäss Dorthe auch Deutschfreiburg vertreten sein. Er selbst bekennt, seine Deutschkenntnisse reichten nicht, um an einer Debatte teilzunehmen.

Mandat

Der neue FDP-Präsident könnte ins Parlament nachrutschen

Die FDP Saane-Land stellt fünf Vertreter im Kantonsparlament. Nicht dazu gehört Sébastien Dorthe, der nun Kantonalpräsident werden will. Der jetzige Amtsinhaber Didier Castella sagte gestern, ein Amt im Grossen Rat sei eines der Kriterien, die zum Präsidium gehören. Dieses erfülle Dorthe zwar nicht, daneben gebe es aber noch viele weitere Kriterien, die entscheidend seien. Dorthe figurierte nach den Grossratswahlen als erster Kandidat auf der Liste der FDP Saane-Land, der nachrutschen könnte. «Man kann sich sehr gut vorstellen, dass dies in den nächsten fünf Jahren geschieht», so Castella.

Wie Castella auf Anfrage sagte, hat die Partei ihre Grossräte des Kreises Saane-Land über ihre Absichten befragt: «Die Deputation ist gewillt, Sébastien Dorthe zu integrieren. Ein bestimmtes Timing gibt es aber nicht. Dieses hängt von der Bewältigung der politischen Geschäfte ab.» Laut Castella will die FDP den Austausch zwischen Fraktion und Partei stärken.

uh

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