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Drei Fusionsprojekte vor dem Grossem Rat

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Drei Fusionsprojekte vor dem Grossem Rat

Die Zahl der Freiburger Gemeinden sinkt weiter

Nicht überall genügen die finanziellen Anreize, um Gemeinden zum Fusionieren zu bewegen. Trotz einigen Rückschlägen kann aber der Grosse Rat in diesem Herbst weitere Zusammenschlüsse besiegeln.

Von ARTHUR ZURKINDEN

Gleich drei Fusionsprojekte liegen auf dem Pult des Kantonsparlaments. Geben die Grossrätinnen und Grossräte ihr Ja-Wort, so werden ab dem 1. Januar 2004 weitere fünf Gemeinden nur noch als Dörfer auf der Landkarte figurieren. Der Kanton Freiburg wird dann keine 200 Gemeinden mehr zählen.

La Sonnaz – ein neuer Name

Ein erstes Projekt betrifft die Saane-Gemeinden La Corbaz, Cormagens und Lossy-Formangueires. Die drei Gemeinden haben sich – was eher selten ist – auf einen neuen Gemeindenamen geeinigt, nämlich La Sonnaz, zumal der Bach gleichen Namens durch alle drei Gemeindegebiete fliesst. Die Kommission für Orts- und Flurnamen hatte allerdings den Namen Lossy vorgeschlagen. Nach einem Gespräch mit den drei Ammännern liess sie jedoch ihren Vorschlag fallen, wie der Botschaft des Staatsrates zu entnehmen ist.

Die neue Gemeinde wird 833 Seelen zählen. Im Rahmen des Dekrets zur Förderung der Gemeindezusammenschlüsse wird der Staat dieses Projekt mit insgesamt 375 636 Franken unterstützen. Der neue Steuerfuss wird bei 85 Rappen pro Staatsfranken liegen. Dies wird vor allem die Steuerzahler von Cormagens (bisher 100) freuen, aber auch jene von La Corbaz (bisher 90) profitieren von der Fusion. La Sonnaz wird in der Klasse 5 der Gemeindeklassifikationen figurieren, was für Cormagens einen Abstieg um eine Klasse bedeutet.

Saint-Martin schluckt
zwei Gemeinden

Ein zweites Projekt betrifft die drei Gemeinden Besencens, Fiaugères und Saint-Martin im Vivisbachbezirk – die erste Fusion seit 1964 in diesem Bezirk. Es handelt sich allerdings nur um ein kleineres Projekt, denn Saint-Martin mit seinen 511 Einwohnern schluckt dabei Besencens (153) und Fiaugères (189), die schon bisher eine Pfarrei bildeten.

Erste Fusionsgespräche fanden im April 2000 statt. Damals trafen sich Vertreter der sieben Gemeinden des oberen Vivisbachbezirks. Übrig geblieben sind drei Gemeinden. Im südlichen Zipfel des Kantons sind die Verhandlungen wie mancherorts in andern Bezirken ebenfalls ins Stocken geraten.

Die neue Gemeinde Saint-Martin wird 853 Einwohner umfassen. Der Steuerfuss wird bei Fr. 1.05 liegen, was für die Steuerzahler von Besencens (115) und Fiaugères (110) eine Erleichterung bedeutet. Alle drei Gemeinden figurieren in der Klasse 6, wobei die Fusion keinen Klassenwechsel zur Folge haben wird. Die Finanzhilfe beträgt 462 131 Franken. Der Vivisbachbezirk wird somit noch 13 Gemeinden aufweisen.

Montagny wird grösser und grösser

Zusammenschliessen wollen sich auch die Broye-Gemeinden Montagny und Mannens-Grandsivaz. Montagny ist bereits aus der Fusion Montagny-la-Ville und Montagny-les-Monts hervorgegangen und zählt heute 1340 Einwohner. Nach der Fusion wird es die neue Gemeinde Montagny auf 1811 Einwohner bringen. Weil sie im Rahmen des Förderungs-Dekretes schon einmal fusioniert hat, kann sie keine finanziellen Ansprüche geltend machen. Dafür erhält Mannens-Grandsivaz 245 862 Franken. Der Steuerfuss wird 95 Rappen betragen, was für Mannens-Grandsivaz eine Steuersenkung von fünf Rappen bedeutet.

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