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Drei Minuten den Schwung halten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Karin aebischer

Acht Meter hoch muss ein Lokal sein, damit darin ein Fahnenschwinger-Wettkampf durchgeführt werden kann. Dies war auch der Grund, weshalb die Fahnenschwinger-Wettvorträge nicht in Plaffeien, sondern in Plasselb ausgetragen wurden. Dass die Fahnenschwinger ein bisschen «ab vom Schuss» waren, darüber tröstete sie das engagierte Mitfiebern des Publikums und die stimmungsvoll hergerichtete Mehrzweckhalle hinweg. Die Schüler der Primarschule Lichtena hatten grosse Bilder gemalt, die an den Wänden prominent platziert wurden. Inmitten dieser trat am Samstagmorgen unter anderem die 25-jährige Düdingerin Claudia Hayoz-Koller vor die vierköpfige Jury – als einzige Frau unter 85 Teilnehmern. Sie wird gleich bewertet wie die Männer und muss folglich nicht in der Tracht, sondern in schwarzen Hosen zum Wettkampf antreten. «Fahnenschwingen gefällt mir, weil es mich körperlich fordert, es erfordert viel Kraft. Zudem macht es nicht jede Frau», sagt sie.

Zeitintensives Hobby

Doch das Hobby sei sehr zeitaufwendig, wenn man es richtig machen wolle, erklärt Claudia Hayoz-Koller. Vor dem Auftritt am Jodlerfest hat sie zwei- bis dreimal pro Woche trainiert. Mit ihrem Auftritt war sie dann auch zufrieden.

Die Bewertung überdenken

Drei Minuten dauert ein Wettvortrag. Das Repertoire kann sich jeder selbst zusammenstellen, wie der Düdinger Kuno Zbinden, Fahnenschwinger-Obmann der Westschweiz, erklärt. Abzüge erhalten die Fahnenschwinger zum Beispiel, wenn sie aus einem der eingezeichneten Kreise austreten. Das Maximum sind 30 Punkte und es sind nur Abzüge möglich. «Das ist schade», sagt er. Eine Arbeitsgruppe sei deshalb daran, das Bewertungssystem zu überarbeiten.

Claudia Hayoz-Koller wird gleich bewertet wie ihre männlichen Konkurrenten.Bild Aldo Ellena

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