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Düdingens Zuversicht trotz Niederlage

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Autor: michel spicher

Volero Zürich ist auch in dieser Saison im Schweizer Damenvolleyball das Mass aller Dinge. Das Team mit einem offiziellen Budget von 1,1 Millionen Franken eilt in der Meisterschaft nach einigen Startschwierigkeiten wieder von Sieg zu Sieg. Für Düdingen, mit einem Fünftel des Zürcher Etats ausgestattet, ging es deshalb am Samstagabend in erster Linie darum, mit einem Achtungserfolg die Qualifikation abzuschliessen.

Starker zweiter Satz

Das Team von Michel Bolle konnte zwar nicht verhindern, dass Volero die Heimreise aus Düdingen nach 75 Minuten Spielzeit erwartungsgemäss schnell antreten durfte. Aber immerhin konnten die Senslerinnen für sich verbuchen, gegen den Branchenprimus eine kämpferisch tadellose Leistung abgeliefert zu haben. Was Ani-ara Munoz und Lauren Bertolacci gegen Volero gesprungen und gehechtet sind, reicht normalerweise für zwei Spiele.

Im ersten Satz von Nervosität und Respekt noch gebremst (9:25), hielten die Düdingerinnen im folgenden Durchgang gut mit. Bis zum zweiten technical Timeout lagen sie sogar in Führung. Dann aber zeigte Volero jene Klasse und Abgebrühtheit, die eben ein echtes Spitzenteam auszeichnet. Problemlos schaltete das Team von der Limmat einen Gang höher und brachte den Satz mit 25:17 ins Trockene.

Auch im dritten Satz beging der Gast kaum Fehler und spielte mit enorm viel Druck. Düdingen hielt nach Kräften dagegen, schnitzerte aber bei der Annahme zu oft, um den Favoriten ernsthaft zu fordern. So verwertete Patricia Schauss, die Kerzerserin in Diensten von Volero, nach fünf Viertelstunden den ersten Matchball.

Playouts statt Playoffs

Die standesgemässe Niederlage gegen Volero hat für Düdingen keine negativen Auswirkungen. Schon vor dem letzten Qualifikationsspiel stand fest, dass TSV Düdingen Volley zum ersten Mal seit dem Aufstieg in die NLA vor vier Jahren die Playoffs nicht erreicht. Obwohl die Senslerinnen wie im Vorjahr die Qualifikation voraussichtlich als Siebte beenden, bleibt ihnen heuer die Teilnahme an den Finalspielen verwehrt. Aufgrund einer Modusänderung dürfen diese Saison nur fünf und nicht wie bis anhin acht Mannschaften um den Meistertitel kämpfen. In Düdingen ist man von dem neuen Reglement selbstredend wenig angetan.

«Playouts sind natürlich weniger attraktiv als Playoffs, sowohl für die Spielerinnen als auch für die Zuschauer», sagt Düdingens Trainer Michel Bolle. «Das Verpassen der Finalspiele stellt für uns allerdings keine Katastrophe dar. Wir haben immer noch die Chance, den sechsten Platz zu holen und so für die beste Klassierung der Clubgeschichte zu sorgen.»

Telegramm

Düdingen – Zürich 0:3 (9:25, 17:25, 12:25)

TSV Düdingen Volley:Bertolacci, Fonke, Alphonse, Hester, Munoz, Dietrich; Bruhin, Belli, Ayer.

Volero Zürich:Unternährer, Onyejekwe, Tabunscic, Wigger, Rosic, Malesevic; Ninkovic, Grankova, Flumedinisi, Schauss.

Nadine Alphonse (l.) und Vanessa Belli versuchen, einen Angriff der Zürcherin Mandy Wigger (r.) zu blocken.Bild Aldo Ellena

Ausblick: Abstieg ist kein Thema

Nun muss Düdingen ab dem 4. Februar durch die Mühlen der Playout-Runde, in der die Teams auf den Rängen sechs bis neun je ein Hin- und Rückspiel gegeneinander austragen. Als Tabellensiebter nimmt Düdingen zwei Zähler mit in die Abstiegsrunde, Pfeffingen (6.) deren drei, Toggenburg (8.) behält einen Punkt und Biel (9.) keinen. Der Letztklassierte der Playout-Runde wird dann mit drei Vertretern der NLB um die zwei freien Plätze in der höchsten Spielklasse kämpfen müssen.Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Schicksal Düdingen ereilt, ist allerdings eher gering. Biel hat in 15 Saisonspielen noch nie gewonnen und weist ein Satzverhältnis von 4:45 auf. Es würde mehr als überraschen, wenn die Seeländerinnen ausgerechnet in der Playout-Runde von Sieg zu Sieg eilen würden. Ähnlich sieht es auch Michel Bolle: «In der Quali haben wir sowohl Biel als auch Toggenburg zweimal bezwungen. Wir sind gut gerüstet für die kommenden Spiele. Ich bin hundertprozentig überzeugt, dass wir mehr als Platz neun erreichen werden.»ms

Erhielt bei den Bulls Spielpraxis: Ersatz-Hüter Yannic Aeby. Bild ae

«Das Verpassen der Playoffs stellt für uns keine Katastrophe dar.»

Autor: Michel Bolle

Autor: Trainer TSV Düdingen Volleyball

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