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Düdinger Turnfest in den Startblöcken

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Am Sonntag soll es 30 Grad warm werden. Turnerinnen und Turner werden sich auf dem Leimacker in Düdingen versammeln, um sich bei hoffentlich schönstem Sonnenschein in ihrer Sportart zu messen, danach ein Eis zu schlecken, in einen Vegi-Burger zu beissen oder ein kühles Bier zu trinken. Momentan siehts noch ein bisschen anders aus: Es regnet wie aus Kübeln an diesem Dienstag, dem ersten intensiven Aufbautag für das Kantonale Turnfest Düdingen. Helfer in gelben Regenanzügen stellen schwere Grundgerüste auf – so geschäftig, als würde das postapokalyptische Sturmwetter, das an ihren Kleidern zerrt, gar nicht existieren. «Wir können zum Glück trotz des Regens arbeiten, da heute das Grobe dran ist – etwa sockeln und Grundgerüste stellen», sagt Michael Rigolet, der Bauchef des Kantonalen Turnfestes. Daher werfe sie das schlechte Wetter in ihrem Zeitplan nicht zurück. «Eine Plane zum Beispiel hätte man bei so starkem Wind hingegen nicht ziehen können.»

«Es war ein grosser Aufwand, alles umzuplanen; vor allem in so kurzer Zeit.»

Michael Rigolet

Bauchef Kantonales Turnfest

Asylsuchende als Helfer

Am kommenden Samstag geht das für den TSV Düdingen wichtigste Fest seit Jahren über die Bühne. Zwei Wochenenden lang messen sich 94 Vereine aus der ganzen Schweiz in verschiedensten Wettkämpfen: Von Gymnastik und Tanz über Hochsprung zu unbekannteren Sportarten wie Schleuderball. Allein die Anlaufbahn für ein Schleuderballfeld ist 30 Meter lang. Bei 120 Wettkämpfen, in denen sich die Turnerinnen und Turner messen, führt das schnell zu einer extrem aufwendigen Organisation.

Hier geht’s zum Artikel über die Vorbereitungen des TSV Düdingen und des TV Tafers.

In seiner Kabine hat Michael Rigolet einen metergrossen Plan mit sehr vielen kleinen und grossen Aufgaben. Am ersten Tag helfen zwischen 20 und 25 Leuten mit, am Mittwoch folgen zehn weitere. Unter den Freiwilligen sind auch einige Asylsuchende aus dem Zentrum in Düdingen. «Das Schwierigste ist die Koordination. Dass alle Helfer etwas zu tun haben, dass nicht einige über- und andere unterfordert sind», sagt Rigolet. Alles muss bis aufs Letzte geplant sein: Die Wegweiser auf dem grossen Gelände, der Biergarten, das Zelt, in dem die Bands spielen werden (siehe Kasten), die Soundanlage, welche die Gymnastik-Turner für ihre Performance brauchen, der Parkplatz für mehr als 500 Autos. «Die Küche steht immerhin schon», sagt Rigolet und zeigt auf ein 400 Quadratmeter grosses Zelt. «Da wird alles frisch zubereitet. Wir haben keine Catering-Firma, die uns die Menüs fixfertig in Wärmeschalen vorbeibringt.» Morgen folgen dann ein Festzelt, Helferzelte und eine Partymeile mit Barzelt, Bierzelt und Verpflegungsständen.

Mangel an Anmeldungen

Angefangen mit der Planung des Grossanlasses hat das Organisationskomitee schon im Oktober 2015. «Dann gab es aber ein Riesentheater», erzählt Rigolet. «Wir hatten noch sehr viel mehr Leute eingeplant, erhielten aber viel weniger Anmeldungen als erwartet.» Den Grund dafür vermutet er darin, dass im Waadtland gleichzeitig ein Konkurrenzanlass für Turner stattfindet. «Wir hatten zuerst also viel zu gross geplant und waren so zu teuer unterwegs.» Wohl oder übel musste das OK das Budget in der Folge halbieren. «Es war ein extrem grosser Aufwand, alles umzuplanen; vor allem in so kurzer Zeit.» Seit Anfang dieses Jahres musste Rigolet ein völlig neues Konzept aus dem Boden stampfen. «Dafür sind wir alle aus unserer Wohlfühlzone herausgekommen», spricht er für sich und das OK.

Auf alles vorbereitet

Auch das Sicherheitskonzept mit Securitas und Samaritern steht und wurde vom Oberamt durchgewunken. Sie seien nun für alle Fälle vorbereitet, sagt Rigolet. «Auch der logistische Teil ist mit der Gebäudeversicherung abgesprochen.» Damit sind die Vorbereitungsphasen in der Endphase angekommen.

Programm

Schweizer Bobs anschieben und naschen

Auch wer nicht mitturnt, wird sich am Kantonalen Turnfest des TSV Düdingen nicht langweilen. Für die jüngeren Besucher gibt es neben frischen Glacen am zweiten Wochenende (17. und 18. Juni) auch ein Kinderparadies mit Gumpischloss, Labyrinth und Spielen. Ein Highlight ist die «Bob-Trophy» des Schweizer Bobsportlers Beat Hefti, bei der jeder, der Lust darauf hat, sich auf der mobilen Bob-Anschiebebahn messen kann. Die besten 15 qualifizieren sich für den Final der Anschiebeschweizermeisterschaft.

Wer lieber ein bisschen feiert, kommt auch nicht zu kurz: Am zweiten Wochenende spielen verschiedene Freiburger Bands wie Mellowtone, Emerald, Party-Project oder die Stromstossörgeler. Am Samstag, den 10. Juni, findet ein Line-Dance-Anlass statt und am Samstag, den 17. Juni, ein Gala-Abend. Auch gibt es rund um die Uhr ein kulinarisches Angebot – vom Frühstück bis zum Schlummertrunk.

kf

 

Mehr Infos: www.duedingen2017.ch

 

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