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Ehrenvolle Berufung

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Heinz Frank wird Generaldirektor der DG Bank (Schweiz) AG

Autor: Von ANTONJUNGO

Der Schweizer Verband der Raiffeisenbanken und die DG Bank (Schweiz) AG haben eine Zusammenarbeit beschlossen. Die Raiffeisenbanken beteiligen sich mit 25 Prozent an der Deutschen Genossenschaftsbank (DG). Mit dieser Beteiligung soll eine Plattform für das europäische Private Banking geschaffen werden. Die Realisierung des Projekts ist mit der Erweiterung der Geschäftsleitung der DG Bank (Schweiz) AG verbunden. Die Raiffeisenorganisation hat Heinz Frank, Leiter der Raiffeisenbank Bösingen, in die Geschäftsleitung der DG in Zürich berufen.

Wie Martin Pürro, Präsident des Verwaltungsrates der Bösinger Bank, gestern erklärte, bedauert der Verwaltungsrat zwar den Wegzug von Heinz Frank. «Offensichtlich verfügt unsere Bank aber über Qualitäten, so dass sie als Sprungbrett für weitere Karriereschritte dient. Das erfüllt uns auch ein bisschen mit Stolz. Und wir gönnen unserem Bankleiter diese Chance», meinte er.

Hermann Hayoz, neuer Leiter

Der Verwaltungsrat hat den 59-jährigen Hermann Hayoz, Prokurist und Leiter Kommerz, ab sofort zum Leiter der Raiffeisenbank Bösingen ernannt. Der neue Leiter war anfangs dieses Jahres in den Dienst der Bösinger Bank eingetreten.

Heinz Frank hat am 1. Februar 1995 die Leitung der Bank in Bösingen übernommen. Er leitete vorher die Gewerbekasse Bern in Laupen. Die Bösinger Bank erlebte damals eine bewegte Zeit, hatte sie sich doch bereit erklärt, die Aktiven und Passiven der vom Konkurs bedrohten Spar- und Leihkasse Bösingen zu übernehmen. Die Übernahme bedeutete beinahe eine Verdoppelung des bestehenden Geschäftsvolumens.

Erfolgreiche Bilanz

Der abtretende Bankleiter kann für seine fünfjährige Amtszeit eine eindrückliche Erfolgsbilanz vorweisen. Es ist ihm nach der Übernahme der Spar- und Leihkasse nicht nur gelungen, das Geschäftsergebnis zu konsolidieren, sondern auch stark auszubauen. Am 31. Dezember 1994 wies die Bank eine Bilanzsumme von 100 Millionen Franken aus; Ende 1999 waren es 156, 4 Millionen. Die Ausleihungen beliefen sich auf 92,4 Millionen und stiegen bis 1999 auf 142,7 Millionen; die Kundengelder stiegen von 74,8 auf 104,3 Millionen.

Besondere Sorgen bereitete den Bankverantwortlichen nach der Übernahme der Kontostand der eigenen Mittel. Sie erreichten gerade noch 40,4 Prozent des gesetzlich vorgeschriebenen Betrages. Durch einen konsequent verfolgten Fünf-Jahres-Plan stiegen sie bis Ende 1999 wieder auf 101 Prozent. Der Bruttogewinn wurde um das Zweieinhalbfache gesteigert. Die Bank darf heute aber auch einen rund fünfmal höheren Steuerbetrag abliefern als noch vor fünf Jahren.

Ausweitung in die bernische
Nachbarschaft

Ein besonderes Verdienst hat Heinz Frank an der Ausweitung des Geschäftskreises der Bösinger Bank in die Bernische Nachbarschaft. Viele Kunden hielten ihm die Treue, als er von seinem früheren Arbeitsplatz nach Bösingen wechselte. Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder wuchs von 882 Ende 1994 auf 1878 Ende 1999. Wie Heinz Frank betonte, machten ihm die guten Beziehungen zu den Kunden und das Vertrauen, das sie ihm entgegenbrachten, den Entscheid nicht leicht, die Bank zu verlassen.

Heinz Frank nimmt seine neue Tätigkeit mit vorläufig einem 50-Prozent-Pensum sofort auf. Mit der anderen Hälfte wird er dem neuen Bankleiter Hermann Hayoz zur Seite stehen, um den Wechsel reibungslos zu gestalten. Einen Wohnortwechsel zieht er zurzeit nicht in Betracht, da seine Familie in Bösingen Wurzeln geschlagen hat. Seine Gattin ist Zivilstandsbeamtin von Bösingen.
Wie Hermann Hayoz erklärte, wird er bestrebt sein, auf dem in den letzten Jahren Erreichten aufzubauen. Insbesondere will er auch die neuen Ideen, die sein Vorgänger für die Bösinger Bank entwickelt hat, verwirklichen. Wie Heinz Frank hat auch er von seiner früheren Tätigkeit her als Leiter der Geschäftsstelle der Freiburger Kantonalbank in Flamatt ein grosses Beziehungsnetz in der bernischen Nachbarschaft.

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