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Ein Abschluss in turbulenten Zeiten

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Nach drei oder vier Jahren Arbeit hätten diesen Sommer viele junge Erwachsene ihren Lehrabschluss gebührend gefeiert. Doch dann kam die Corona-Pandemie. Seither ist Improvisation in vielen Bereichen vonnöten – auch bei der Gestaltung der Abschlussfeiern. «Covid-19 hat die Karten neu gemischt», sagte Carine Romanens, Co-Geschäftsleiterin an der Abschlussfeier von Fribap.

Nachdem die offizielle kantonale Feier zur Übergabe der eidgenössischen Fähigkeitszeugnisse und Berufsatteste aus Sicherheitsgründen abgesagt worden war, organisierte der Lehrbetriebsverbund kurzerhand eine eigene Feier für seine Lehrabgänger und -abgängerinnen. Von den 19 Lernenden, die Fribap in diesem Jahrgang begleitet hatte, haben 17 am Mittwochabend ihr Diplom erhalten.

Unsicherheit durch Lockdown

«Ich habe mir grosse Sorgen gemacht, als mein Betrieb plötzlich schliessen musste», sagte Fitim Krasniqi. Er hat seine Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt bei der Stiftung Les Buissonnets mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis abgeschlossen.

Die Schliessung verschiedener Unternehmen kam just einen Monat vor den Abschlussprüfungen. «Lernende im Detailhandel beispielsweise konnten sich nicht mehr auf die Prüfung vorbereiten», so Carine Romanens. Schliesslich wurden die Prüfungen abgesagt. Während der Zeit des Lockdowns hatten die Verantwortlichen von Fribap mit den Lernenden regelmässig telefonischen Kontakt oder gingen in den Unternehmen vorbei, wenn es nötig war. Nun, am Tag der Abschlussfeier, ist Carine Romanens sichtlich erleichtert, dass trotz den Widrigkeiten alles gut gegangen ist.

Noten werden nebensächlich

«Wichtig ist es, das Beste aus den Spielkarten zu machen, die man im Leben erhalten hat», so die Co-Geschäftsleiterin von Fribap in ihrer Laudatio an die Lernenden. Auch bei schlechten Karten lohne es sich, das Spiel weiterzuspielen. «Euer Papier hat den gleichen Wert wie in vergangenen und wie auch in den künftigen Jahren», munterte Peter Zollet, Adjunkt des Dienstchefs und Bereichsleiter Ausbildung des kantonalen Amts für Berufsbildung die Lehrabgängerinnen und -abgänger auf. In Zukunft seien in der Arbeitswelt schliesslich nicht die Noten entscheidend, sondern vielmehr soziale Kompetenzen. Für die Abschlüsse zählten diesen Sommer die Noten der letzten Schulsemester, statt jene der Abschlussprüfungen. «Das war schade, ich hatte gerade einen guten Lauf um eine 5,5 zu erreichen. Die konnte ich so ganz knapp nicht erreichen», so Fitim Krasniqi, der aber dennoch froh über den geglückten Abschluss ist.

Fribap

Begleitung für Firmen und Lernende

Der Lehrbetriebsverbund Fribap begleitet Lernende und Lehrbetriebe gleichermassen. In einem ersten Schritt kümmert sich der Verbund um die Rekrutierung von Lernenden: «Wir schauen Bewerbungsdossiers an und leiten jeweils zwei gute Bewerbungen an den betroffenen Betrieb weiter», sagt die Co-Geschäftsleiterin Carine Romanens. Nach der Probezeit führt der Verbund dann Gespräche mit den Beteiligten und hilft später unter anderem bei den Prüfungsvorbereitungen. Grundsätzlich unterstützt der Verbund alle Lernenden, nicht nur jene, die beispielsweise Nachhilfeunterricht benötigen. Die Lehrbetriebe befinden sich im ganzen Kanton Freiburg, und Fribap bietet eine Begleitung für 30 verschiedene Berufe an.

sf

«Euer Papier hat den gleichen Wert wie in den vergangenen und wie auch in den künftigen Jahren.»

Peter Zollet

Adjunkt Amt für Berufsbildung

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