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Ein Autor, der gerne um die Welt reist

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Letzte Woche war er noch in San Francisco, dann machte er einen kurzen Halt in Paris für einen Besuch bei seiner Tochter, danach führte die Reise am Freitagabend an das Internationale Filmfestival Freiburg. Der amerikanische Schriftsteller Douglas Kennedy: ein Mann, der viel unterwegs ist und der doch Zeit gefunden hat, dem Freiburger Festivalpublikum eine Auswahl seiner Lieblingsfilme vorzustellen. Der bekannte Autor verbrachte das Wochenende in der Stadt Freiburg, bevor er heute nach Südafrika weiterreist.

Douglas Kennedy debütierte 1994 mit dem Thriller «The Dead Heart» als Schriftsteller. Danach feierte er mit zehn weiteren Büchern grosse Erfolge. Drei Bücher, «The Dead Heart», «The Big Picture» und «The Woman in the Fifth» wurden verfilmt. Kennedy ist besonders in Frankreich ein beliebter Autor, dort konnte er die grössten Erfolge feiern.

Viel gereist, viel geschrieben

Douglas Kennedy ist 1955 in New York geboren. Seither gab es viele Stationen in seinem Leben. Er lebte lange Zeit in Dublin, London und Paris. Danach habe es ihn wieder nach New York gezogen, erklärte er in einem Gespräch mit den FN. «Ich bin sehr viel unterwegs, das braucht viel Verständnis und Geduld von meinen Töchtern, zu denen ich ein enges Verhältnis habe», so Kennedy. Seine grosse Leidenschaft sei das Schreiben. «Es gab Zeiten, in denen schrieb ich während meinen Reisen bis zu 3000 Wörter am Tag. Zurzeit sind es um die 500 Wörter am Tag.»

Begeisterung für Filme

Mit seinem kritischen Geist und seinem Gefühl für den Film ist Douglas Kennedy ein gern gesehener Gast an Filmfestivals. Auch in Freiburg war die Freude über sein Mitwirken gross. Seine Leidenschaft gelte ganz der Kultur und dem Kulturschaffen. Nicht nur das Schreiben von Büchern sei Kultur, sondern auch die Filme.

Sektion: «Sur la carte de …»

Die Sektion «Sur la carte de Douglas Kennedy» besteht aus sechs Filmen, die Douglas Kennedy ausgewählt hat und die am Filmfestival Freiburg gezeigt werden oder wurden (siehe Kasten).

«Paths of Glory» sei ein Film über die Elite gegen den Pöbel, geschickt verpackt in einen Kriegsfilm. «Beim Schauen des Filmes spürt man die Differenzen zwischen den zwei Klassen deutlich», sagte Kennedy. Der Film zeigt den Kriegsschauplatz des Ersten Weltkriegs zwischen Frankreich und Deutschland. Die kritische Haltung gegenüber dem französischen Militär in «Paths of Glory» aus dem Jahr 1957 führte dazu, dass der Film in Frankreich und in der Schweiz lange Zeit verboten wurde; in der Schweiz wurde er erst 1970 gezeigt.

Der Film «Seconds» aus dem Jahr 1966 sei ein Meisterwerk mit einer schrecklichen Frau, so Kennedy. Dieser psychedelische Thriller sei kaum bekannt, aber sehenswert.

«Sweet Smell of Success» zeige ein wunderbares Porträt von New York in der 1950er-Jahren. «Der Film über die Skandalpresse ist brillant inszeniert, mit guten Dialogen und viel Atmosphäre. Der britische Regisseur Alexander Mackendrick war ein Ausländer, der mit diesem Film die amerikanische Seele dieser Zeit verfilmte», so Kennedy.

«The Apartment» nehme die gesellschaftlichen Gegebenheiten in den USA im Jahr 1930 auf. Sich unehelich zu treffen, eine sexuelle Beziehung zu haben: ein Thema, über das die Gesellschaft zu dieser Zeit schwieg. Der Film sei gesellschaftskritisch und zeige die weniger schönen Themen der amerikanischen Gesellschaft.

«The Big Heat» sei ein wunderbarer Kriminalfilm von Fritz Lang, der sich mit Korruption, Mord und Gewalt auseinandersetze. «The Searchers» schliesslich gehöre zu den besten Westernfilmen, so Kennedy. «Ich mag Filme, die psychisch anspruchsvoll sind.» Anspruchsvoll wie alle Filme, die er am Festival präsentiere.

Programm

Filmauswahl von Douglas Kennedy

«Paths of Glory»: So., 2.4., 20.45 Uhr, Arena 3; Mo., 3.4., 13.15 Uhr, Arena 7.

«Second»: Mo., 3.4., 16.30 Uhr, Arena 7; Sa., 8.3., 15.15 Uhr, Arena 6.

«Sweet Smell of Success»: Sa., 1.4., 21.30 Uhr, Arena 3; Sa., 8.4., 18.00 Uhr, Arena 6.

«The Apartment»: Sa., 1.4., 15.45 Uhr, Arena 3; Mo.,3.4., 21.00 Uhr, Arena 7.

«The Big Heat»: So., 2.4., 12.00 Uhr, Arena 7; Di., 4.4., 14.45 Uhr, Arena 6.

«The Searchers»: Sa., 1.4., 18.45 Uhr, Arena 3; Mo., 3.4., 15.15 Uhr, Arena 6.

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