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«Ein belebendes Element vor der Gypsera»

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Ein 12,5 Tonnen schwerer Findling wurde zum Gypsera-Brunnen

Autor: Von KARIN AEBISCHER

Nach 28 Jahren als Verwaltungsratsmitglied, wovon sieben Jahre als Präsident, wollte Alfons Ackermann den Kaiseregg-Bahnen zum Abschied ein Geschenk machen. «Ich wünschte mir ein belebendes Element vor der Gypsera, deshalb entschied ich mich für einen Brunnen. So ein Brunnen eignet sich auch bestens als Treffpunkt», erklärt er. Die Idee, dafür einen Findling auszusuchen, kam vom Gartenarchitekten Lienhard Zbinden, der die Umgebung des Brunnens gestaltet hat und für die Planung des Seeufers am Schwarzsee verantwortlich ist.

12,5 Tonnen Granit

Auf der Suche nach dem geeigneten Stein kontaktierte Alfons Ackermann das Steinbildhauer-Atelier Kälin und Wymann AG in Düdingen. «Wir waren sofort begeistert von der Idee», so Daniel Kälin. Nach einigen Nachforschungen wurde Michael Wymann schliesslich fündig: Ein 12,5 Tonnen schwerer «Grimsler», ein vom Aaregletscher abtransportierter Granit, war genau das gesuchte Stück für das Brunnen-Projekt. «Als wir Alfons Ackermann unsere Pläne für die Brunnengestaltung unterbreiteten, war er sofort begeistert und völlig fasziniert vom Findling», erklärt der Steinhauer Daniel Kälin.

Das Gewicht birgt seine Tücken

Mit einem Kranwagen, der über 50 Tonnen heben kann, musste der Grimsler ins Steinbildhauer-Atelier nach Düdingen gebracht werden. Dort begann die Millimeterarbeit der beiden Steinbildhauer am riesigen Koloss, der durch sein Gewicht nicht einfach zu bearbeiten war: «Im Vorfeld mussten sämtliche Arbeitsschritte sorgfältig geplant werden, damit es keine bösen Überraschungen gab», erklärte Daniel Kälin.

Boren, fräsen, abspitzen

Der von Michael Wymann entdeckte Findling war schon in vier Teile aufgeschnitten, als er ihn vorfand. Im Atelier musste eine Wasseraustrittsvertiefung ausgehauen werden, ähnlich einem Becken. Zudem mussten Kernbohrungen vorgenommen werden, damit dort später das Wasser durch die Führungsrohre geleitet werden konnte.

Per Lastwagen an den Schwarzsee

Am 17. November 2006, zwei Monate nach dem Fund des Grimslers, wurden die Einzelstücke des Findlings an den Schwarzsee transportiert und vor Ort montiert. Als am 23. Juni 2007 die Tour de Suisse an den Schwarzsee führte, wurde der 1,8 Meter hohe, 2,85 Meter lange und 1,9 Meter breite Brunnen zum ersten Mal zum Laufen gebracht. Seither plätschert er am Eingangsbereich des Restaurants Gypsera munter vor sich hin und erfreut Gross und Klein. Eingeweiht wurde der Brunnen am 7. Juli 2007 nach der Generalversammlung der Aktionäre der Kaiseregg-Bahnen.

Optische Leichtigkeit

«Normalerweise haben unsere Projekte eine symbolische Bedeutung. Bei diesem Projekt haben wir uns jedoch nicht mit einer speziellen Aussage befasst», erklärt Daniel Kälin. «Uns war es wichtig, dass das äusserliche Bild ?Findling? gewahrt werden konnte und der Brunnen optisch leicht wirkt», so Michael Wymann. «Das Erscheinungsbild des Gypsera-Brunnens harmoniert sehr gut mit der Berglandschaft des Schwarzseegebiets», erklärt Daniel Kälin.Auch der Stifter des Brunnens, Alfons Ackermann, ist mit dem Endprodukt äusserst zufrieden: «Von allen Seiten werde ich mit Komplimenten überhäuft. Der Brunnen ist wirklich ein Schmuckstück.» Daniel Kälin und Michael Wymann würden jederzeit wieder ein solches Projekt in Angriff nehmen: «Es ist schön, dass es noch Leute wie Alfons Ackermann gibt, die Projekte dieser Art ermöglichen.»

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