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Ein beschwerlicher Weg für Federer

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Roger Federer ist mit viel Zuversicht in Paris angekommen. Die Vorbereitung auf das wichtigste Sandturnier des Jahres verlief im Gegensatz zum letzten Jahr ideal. Der Baselbieter meint sogar, sie hätte nicht besser verlaufen können. In Madrid gewann er das Turnier und schlug dabei mit David Ferrer, Janko Tipsarevic und Tomas Berdych drei Top-10-Spieler. In Rom scheiterte er erst im Halbfinal an Novak Djokovic.

Zahlreiche alte Bekannte

Energie wird Federer in den nächsten zwei Wochen benötigen, sofern das Turnier einigermassen so verläuft, wie er sich das wünscht. Denn nach einem voraussichtlich eher leichten Auftaktmatch gegen den Deutschen Tobias Kamke (ATP 77) dürfte der Schweizer auf diverse gefährliche alte Bekannte treffen. Entsprechen die Resultate der Logik der Weltrangliste, führt Federers Weg in den Halbfinal über David Nabandian (Siegesbilanz 11:8), Andy Roddick (21:3), Feliciano Lopez (10:0) und Tomas Berdych (11:4). Jeder dieser Gegner hat schon bewiesen, dass er dem Schweizer gefährlich werden kann, allerdings spricht die Unterlage für Federer: Nur gegen Nalbandian verlor er schon mal auf Sand – 2002 in Monte Carlo.

In den letzten sieben Jahren erreichte Federer beim French Open nur einmal nicht die Runde der letzten vier. 2010 scheiterte er im Viertelfinal an Robin Söderling. Weil der zweimalige Finalist aus Schweden seit Monaten unter dem Pfeifferschen Drüsenfieber leidet und nicht nach Paris gereist ist, gibt es im gesamten 128er-Tableau nur einen Spieler, der Federer im Bois de Boulogne schon bezwingen konnte: Rafael Nadal.

Nadal Turnierfavorit

Nadal ist auch in diesem Jahr der Turnierfavorit. Der sechsfache Champion, der mit einem weiteren Erfolg alleiniger Rekordsieger werden könnte, scheint in der unteren Tableauhälfte vor geringerem Widerstand zu stehen als seine ärgsten Konkurrenten Djokovic und Federer. Diese könnten sich wie im letzten Jahr im Halbfinal gegenüberstehen. Damals beendete der Baselbieter mit einer grandiosen Leistung die Siegesserie des Serben (43 Matches). In diesem Jahr tritt Djokovic weniger eindrücklich auf, setzte sich in Rom aber sicher gegen den Schweizer durch.

Drei Niederlagen in acht Monaten

Ein interessanter Nebenschauplatz in den kommenden Wochen und Monaten wird die Weltrangliste sein. Federer fehlt noch eine Woche an der Spitze des Rankings, um den Rekord von Pete Sampras (286 Wochen) einzustellen. Die Chancen, dass er die Rückkehr auf den Tennisthron nochmals schafft, stehen nicht schlecht. Nach Roland Garros wird auf jeden Fall noch Djokovic das Ranking anführen. Doch nach Wimbledon oder dem US Open könnte es anders aussehen. Nimmt man die im letzten Jahr in der Zeitspanne zwischen Roland Garros und US Open gewonnen Punkte aus der Wertung, führt Federer (7240 Punkte) deutlich vor Djokovic (5480) und Nadal (5470).

Stanislas Wawrinka (ATP 21), der zweite Schweizer im Männer-Haupttableau, beginnt das Turnier gegen den Italiener Flavio Cipolla (ATP 74). 2008 standen sich die beiden beim US Open gegenüber und gerieten sich beinahe in die Haare. Das Spiel endete mit einem Fünfsatzsieg von Wawrinka und einem verweigerten Handschlag von Cipolla. Si

Nach einem Trainingsmatch mit Marin Cilic gönnt sich Roger Federer eine Pause.Bild Keystone

Roland Garros

Die Finals der letzten 10 Jahre

2011: Rafael Nadal (Sp) s. Roger Federer (Sz) 7:5, 7:6 (7:3), 5:7, 6:1.

2010: Rafael Nadal s. Robin Söderling (Sd) 6:4, 6:2, 6:4.

2009: Roger Federer s. Robin Söderling 6:1, 7:6 (7:1), 6:4.

2008: Rafael Nadal s. Roger Federer 6:1, 6:3, 6:0.

2007: Rafael Nadal s. Roger Federer 6:3, 4:6, 6:3, 6:4.

2006: Rafael Nadal s. Roger Federer 1:6, 6:1, 6:4, 7:6.

2005: Rafael Nadal s. Mariano Puerta (Arg) 6:7, 6:3, 6:1, 7:5.

2004: Gaston Gaudio (Arg) s. Guillermo Coria (Arg) 0:6, 3:6, 6:4, 6:1, 8:6.

2003: Juan Carlos Ferrero (Sp) s.

Martin Verkerk (Ho) 6:1, 6:3, 6:2.

2002: Albert Costa (Sp) s. Juan Carlos Ferrero 6:1, 6:0, 4:6, 6:3.

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