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Ein besonderes St.-Nikolaus-Geschenk

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Ein besonderes St.-Nikolaus-Geschenk

Abtei Altenryf erhält eine Partikel der St.-Nikolaus-Reliquie zurück

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes hat das Domkapitel der St.-Nikolaus-Kathedrale in Freiburg am Mittwoch der Abtei Altenryf eine Partikel seiner St.-Nikolaus-Reliquie zurückgebracht.

Nicht aus Frömmigkeit

«Es war nicht allein Frömmigkeit, sondern auch Prestige und politisches Kalkül, weshalb Freiburg die Reliquie unbedingt wollte. In jener Zeit wurde die politische Bedeutung einer Stadt auch an ihrer religiösen Ausstrahlung gemessen», hielt Mauro-Giuseppe Lepori, der Abt von Altenryf, fest. Mit einem gewissen Neid hatte Freiburg nämlich auf die Schwesterstadt Bern geblickt, die Reliquien des Stadheiligen St. Vinzenz besass. Mit der Überführung der St.-Nikolaus-Reliquie nach Freiburg stieg das Ansehen Freiburgs. Die Stadtkirche wurde Stiftskirche und sie erhielt ein Domkapitel.Der Teil eines Oberschenkelknochens, der in der Kathedrale in Freiburg aufbewahrt wird, gilt neben den Überresten, die im süditalienischen Bari aufbewahrt werden, als bedeutendste Reliquie des beliebten Heiligen. Gemäss einer Studie von Kathrin Utz Tremp war es wahrscheinlich Abt Peter von Affry, der 1405 die kostbare Reliquie – angeblich ein Arm des hl. Nikolaus, der sich später als Oberschenkel entpuppte – aus Rom mit nach Altenryf gebracht hat. Ein Wilhelm von Affry hatte 1320 im Kloster eine Nikolauskapelle gestiftet.

Geschenke an orthodoxe Kirchen

Besondere Verehrung geniesst der hl. Nikolaus auch in den orthodoxen Kirchen. So wurde am 22. Februar dieses Jahres eine Partikel von der Freiburger Reliquie abgetrennt und dem weissrussischen Metropoliten Philaret für seine Kathedrale in Minsk übergeben. Eine Partikel wurde ebenfalls dieses Jahr der griechisch-katholischen Gemeinde für ihre neue Kirche in Targu Mures in Siebenbürgen geschenkt. Eine weitere Partikel erhielt zudem die orthodoxe Gemeinde Freiburg, die die Reliquie in ihrer Kapelle in der Chassotte aufbewahrt.

Reliquie nahm keinen Schaden

«Bei den Partikeln handelt es sich jeweils um sehr kleine Teile, die in einem Schrein aufbewahrt werden», erklärte Claude Ducarroz gestern. Die kleinen Geschenke hätten die in der Kathedrale aufbewahrte Reliquie nicht entwertet. Der Dompropst betrachtet die Übergabe an die orthodoxen Gemeinschaften als «Rückkehr des hl. Nikolaus in den Orient», seinen Herkunftsort. Der hl. Nikolaus soll im 4. Jh. als Bischof von Myra in Kleinasien, der heutigen Türkei, gelebt und gewirkt haben. kipa/ja

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