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Ein bunter Tausendsassa

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Vielleicht blühen in Ihrem Garten oder auf dem Balkon gerade Kapuzinerkressen und Sie betrachteten sie bisher distanziert wohlwollend, aber nicht viel mehr. Vielleicht hatten Sie mal welche, ohne davon begeistert zu sein. Und vielleicht haben Sie noch nie davon gehört. Drei gute Gründe, hier weiterzulesen.

Am bekanntesten hierzulande ist die hübsche Kapuzinerkresse (

Tropaeolum

) mit den leuchtend orangefarbenen Blüten und langen, niederliegenden Trieben in üppigen Bauern- oder Gemüsegärten. Ihre grossen Blüten mit Sporn erinnern mit etwas Fantasie an die Kapuzen der Kapuziner (daher der erste Teil des deutschen Namens) und die frisch-grünen Blätter an schiefe, von stürmischen Winden gedrehte Sonnenschirme. Drückt man ab Ende Mai die grossen Samen in die Erde, braucht man weiter nichts zu tun – die Pflanze ist unproblematisch und so wuchsfreudig, dass sie innert kürzester Zeit einen Quadratmeter bedeckt. Dabei blüht sie unermüdlich, sofern man sie nicht düngt. Einhalt gebietet ihr nur die Gartenschere oder der Frost. Bereits die erste Frostnacht des Jahres verwandelt die ursprünglich aus Südamerika stammende Pflanze in ein farbloses, matschiges Etwas. Doch bevor dies passiert, wenden wir uns lieber den Sorten zu. Nebst dem Klassiker gibt es Blüten in allen Tönen von Hellgelb über Apricot bis Dunkelrot – einfarbig, mit Farbverlauf, gemustert oder gefleckt. Meine Favoriten sind die fast weisse Milkmaid und die buschig wachsende Zwergform Kaiserin von Indien mit sattroten Blüten und dunkelgrünen Blättern. Zum Essen gern habe ich sie aber alle. Die Blätter, Knospen, Blüten und grünen Samen mit dem herrlich kresseähnlichen pfeffrigen Geschmack sind eine gesunde Bereicherung für Salate oder als Tellerdeko. Tatsächlich enthalten sie unter anderem Vitamin C und wirken dank der scharfen Senföle als natürliches Antibiotikum. Ein Gesunderhalter ist dieser Tausendsassa übrigens auch zwischen hochbeinigem Gemüse, unter Bohnen oder Obstbäumen. Hier schützt er als Bodendecker und willkommenes Blattlausmagnet.

Potztausend! Nicht wahr?

Nicole Häfliger arbeitet im Bereich Gartenberatung/-planung und ist Verfasserin des Buchs «Grüntöne». haefliger@gartenhaende.ch

Ratgeber Garten

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