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Ein echter Sensler «Highlander» siegte

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Ein echter Sensler «Highlander» siegte

Erste Schweizermeisterschaften in schottischen Highland Games in St. Ursen

Der Verein «Hmm …» hat mit der Organisation von schottischen Highland Games in St. Ursen einen Volltreffer gelandet. Gut 500 begeisterte Zuschauer erlebten Spass und Wettkampf zugleich.

Von ANTON JUNGO (Text)
und ALDO ELLENA (Bilder)

Erstaunlich, wie viele Schottland-Fans es im Sensebezirk und der näheren Umgebung geben muss. Nicht nur die Organisatoren und Wettkämpfer der Highland Games «Wuy ù ay» traten in der traditonellen Schotten-Tracht auf. Auch zahlreiche Zuschauer hatten es sich nicht nehmen lassen, bei den hochsommerlichen Temperaturen statt der engen Hosen einen luftigen Kilt zu tragen.

Eröffnet wurden die Spiele vom Schirmherrenpaar, Grossrätin Christine Bulliard aus Überstorf und Grossrat Nicolas Bürgisser aus Giffers. Auch sie hielten sich an die standesgemässen Kleidervorschriften: sie im weissen, weiten Rock, er im karierten Schottenrock.

Als Schottlandkenner wies das Schirmherrenpaar darauf hin, dass die Highland Games nicht immer reine Belustigung waren. Im Mittelalter wurden zwischen einzelnen Clans eigentliche Kämpfe ausgetragen, wobei der Verlierer mit allem Hab und Gut Eigentum des Gewinners wurde. «Wenn heute Gemeindefusionen so einfach zu verwirklichen wären …», meinten die beiden Politprofis.

Spannender Wettkampf

Als Profis erwiesen sich auch die 17 Wettkämpfer. Während rund vier Stunden machten sie in den drei Disziplinen Steinstossen (15,9 kg), Gewichthochwurf (25,4 kg) und Baumstammwerfen (4,4 m lang und rund 40 kg schwer) unter sich den Sieger aus. War das Steinstossen rasch entschieden, zog sich der Gewichtshochwurf in die Länge. Die Athleten hatten sich zu wenig zugetraut. Die Latte wurde zum Start auf 2 m gesetzt. Marc Bertschy aus Essert, der Romand im Teilnehmerfeld, schleuderte das Gewicht zum Schluss über eine Höhe von 3,2 m.

Die eigentliche Überraschung der Highland Games war ein echter Oberländer – der 32-jährige Betriebsmechaniker Daniel Bächler aus Zumholz. Er war am Vormittag auf dem Festplatz erschienen, um den Wettkämpfern beim letzten Training zuzuschauen. Kurz entschlossen griff er schliesslich selbst in den Wettkampf ein und trug den Sieg davon. Als Kilt musste ihm eine Autodecke mit Schottenmuster genügen. Der 94 kg schwere und 185 cm grosse Hüne entschied nicht nur das Steinstossen (3 m), sondern auch das Baumwerfen für sich. Es gelang ihm, den Baumstamm so weit in die Höhe zu werfen, dass dieser sich in der Luft – wie es das Spielreglement verlangt – überschlug. Immer wieder zeigte sich im Verlauf des Wettkampfs, dass rohe Muskelkraft allein nicht genügt, sondern auch ausgeklügelte Techniken eingesetzt werden müssen.

Daniel Bächler durfte den Wanderpreis, eine Metall/Stein-Skulptur des Düdinger Künstlers Manfred Zurkinden, sowie das Muneli «Zwoufi» mit nach Hause nehmen. Das Muneli findet beim Bruder des Siegers, einem Landwirt, sein neues Zuhause.

Die sportlichen Wettkämpfe wurden – wie die echten Highland Games in Schottland – umrahmt von Dudelsack-Spiel und Tanzvorführungen. Silvio Stritt und Manfred Raemy vom organisierenden Verein «Hmm …» wollen dem Ruf nach Wiederholung des Anlasses nachkommen.

Rangliste : 1. Daniel Bächler, Zumholz, 880 Punkte (Stein 300 P., Gewicht 300 P., Baumstamm 280 P.); 2. Ivo Hayoz, Düdingen, 825 (255/300/270); 3. Bernhard Kilchör, Oberschrot, 670 (280/310/80); 4. Marc Bertschy, Essert, 655 (295/ 320/40); 5. Alexander Rippl, Ittigen, 623 (273/310/40); 6. Raphael Zosso, Düdingen, 575 (225/280/70); 7. Markus Kolly, Plaffeien, 563 (263/250/50); 8. Daniel Meewes, Münsingen, 556 (253/240/60); 9. Olivier Raemy, Tafers, 555 (255/260/40); 10. John McDirty (alias Ivan Schmutz), Tafers, 553 (258/250/45); 11. Daniel Lauper, Tentlingen, 505(205/250/50) und Claude Lauper, Freiburg, 505(245/220/40); 13. Bruno Decorvet, Schmitten, 490 (220/230/40); 14. Simon Schwander, Kirchberg, 458 (218/210/30); 15. Thomas Lauper, Düdingen, 415 (185/200/30); 16. Kimi Resiti, Düdingen, 350 (0/290/60). 17. René Lauper, Düdingen, 250 (220/0/30).

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