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Ein einmaliger historischer Rundgang

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«Tag des offenen Kirchturms» in Murten

Autor: Von FADRINA HOFMANN

Der Glockenturm der Deutschen Kirche hat Luken, die in alle Himmelsrichtungen weisen. Mit rund 23 Metern Höhe ist der Turm der höchste Punkt der Stadt und bietet einen fantastischen Ausblick. «Von hier aus sieht man die ganze Kirchgemeinde», sagt Ernst Maeder-Essig.Am kommenden Samstag erwartet der Kirchgemeindepräsident rund 100 Interessierte für den «Tag des offenen Kirchturms». Auf dem Programm steht die Besichtigung des sanierten Dachbodens, des Glocken- und Festungsturmes.

Den Glocken ganz nah

Die Deutsche Kirche – die ursprüngliche Marienkapelle – stammt gemäss Hermann Schöpfer (Die Kunstdenkmäler des Kantons Freiburg, Der Seebezirk II) aus dem späten 13. oder dem frühen 14. Jahrhundert. Der Glockenturm wurde rund vierhundert Jahre später aufgesetzt.Am Samstag haben die Besucher die Möglichkeit, die vier Glocken zu besichtigen. Diese sind von unterschiedlicher Grösse, wurden von verschiedenen Glockengiessern hergestellt und haben jeweils eine andere Tonart. Vor allem die grösste Glocke namens «Marie-Madeleine» wirkt mit einem Durchmesser von 146 Zentimeter beeindruckend.1710 erfolgte der Neubau des Kirchenschiffes, ein rechteckiger barocker Saalbau. Die Dachkonstruktion, die Einheimische und Gäste am «Tag des offenen Kirchturms» besichtigen können, ist demnach fast 300 Jahre alt. Zu sehen ist auch noch der alte Kamin der Kirche.1925/26 fand die letzte grosse Renovation statt. Erst 2006 konnte die Kirchgemeinde den Dachboden und die Bogen neu isolieren und mit Styropor-Leichtbeton trittfest machen lassen. Die Renovationskosten betragen laut Ernst Maeder-Essig 130 000 Franken.

Offen nur für einen Tag

Der «Tag des offenen Kirchturms» ist eine einmalige Gelegenheit, die normalerweise geschlossenen Orte zu betreten. Für einen Tag sind Dachboden und Glockenturm für die Öffentlichkeit zugänglich. Drei sachkundige Stadtbegleiter von Murten Tourismus führen die Besucher durch die Gebäude und erzählen Wissenswertes über die Konstruktion und die Geschichte der Kirche.

Guter Rundblick

Ernst Maeder-Essig rät den Interessierten, einen Fotoapparat mitzunehmen. «Vom Kirchturm aus hat man einen Rundblick über die Region wie von keinem anderen Ort», verspricht der Kirchgemeindepräsident.Nach der Veranstaltung werden die Räumlichkeiten wieder geschlossen und nur auf Anfrage zugänglich gemacht.Tag des offenen Kirchturms: Samstag, 25. August, 10 Uhr Reformiertes Kirchgemeindehaus, Murten.

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