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Ein Freizeitzentrum fürs Pérolles-Quartier

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Knapp 30 Mitglieder des Quartiervereins «Im Pérolles wohnen» erschienen am Donnerstagabend zur Generalversammlung des Vereins. Das grosse Thema der Generalversammlung war die Vorstellung des neuen Zentrums für soziokulturelle Animation, das am 16. September seine Türen ­öffnet.

Für alle Bewohner

Valentin Coquoz und Charlie Demierre, die neuen Animatoren des soziokulturellen Zentrums, stellten dieses vor. Es handelt sich dabei um das vierte Freizeitzentrum in der Stadt Freiburg nach denjenigen im Jura- und im Schönbergquartier sowie in der Unterstadt. Ein weiteres soll noch im Beaumont-Quartier folgen, wie die Stadt Freiburg in einer Mitteilung schreibt.

«Das Freizeitzentrum soll die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers zusammenbringen, für alle Altersgruppen offen sein und diverse Aktivitäten bieten», sagte Charlie ­Demierre. Die Aktivitäten und Projekte sollen das Gemeinschaftsleben sowie das individuelle Können stärken. Das Animationsteam will mithilfe des Animationszentrums auch problematische Bereiche ansprechen. Themen wie Prävention, Integration, Kultur, Bildung und nachhaltige Entwicklung sollen mithife der Aktivitäten angesprochen und gefördert werden.

Ein konkretes Programm haben die Animatoren für das Pérolles-Quartier nicht. Sie wollen ihre Aktivitäten an die Bedürfnisse der Bewohner anpassen und ihre Vorschläge daran ausrichten. Zwei Tage in der Woche wird das Zentrum jeweils offen sein. Einen weiteren Tag reservieren die Animatoren für allfällige Projekte.

Gutes Jahr 2019

An der Generalversammlung wurde auch das vergangene Jahr besprochen. «Wir haben viele verschiedene Aktivitäten durchgeführt, die allesamt gut angekommen sind», sagte Emmanuel Michielan, Mitglied des Vorstands. Der Jahresrechnung 2019 stimmten die knapp 30 anwesenden Mitglieder einstimmig zu. Sie schliesst bei einem Gesamtaufwand von fast 26 000 Franken mit einem Ertragsüberschuss von knapp 8000 Franken ab.

Auch im Vorstand des Quartiervereins gab es einige Wechsel. Vier Vorstandsmitglieder sind ausgetreten, fünf kamen neu hinzu. Der Vorstand hat seit einem Jahr keinen Präsidenten mehr, die zehn Vorstandsmitglieder leiten den Verein präsidentenlos.

Diverse Probleme

Einen Punkt, der für Diskussionen sorgte, erwähnte eine ältere Frau an der Versammlung. «Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind die Trottoirs im Pérolles sehr schlecht», sagte sie. Der Strassenbelag sei schlecht, und überall gebe es Hindernisse. Gleich mehrere Anwesende stimmten ihr zu. Dazu konnte Gemeinderätin Andrea Bur­ge­ner umgehend eine Antwort liefern. Während des Lockdown seien Mitarbeiter der Stadt alle Trottoirs abgelaufen und hätten notiert, wo etwas erneuert werden müsse. Das sei ins Budget 2021 eingeplant worden. «Es wird nächstes Jahr definitiv besser», sagte Bur­ge­ner. Auch die Abfallentsorgung war Gesprächsthema. «Ohne Auto ist die zentrale Sammelstelle Neigles für ältere Menschen schwer erreichbar», so eine Dame. Auch dazu stellte Burgener ein Konzept in Aussicht, wonach sich die Situation nächstes Jahr ändern werde. Eine weitere Dame beschwerte sich über den Lärm auf dem Dominoplatz. Vor allem Studierende würden sich bis in die frühen Morgenstunden auf dem Platz aufhalten und Lärm verursachen. Der Polizei sind die Beschwerden bekannt. Sie kann jedoch nicht mehr als ermahnen. Ein bekanntes Lärmproblem sind auch die Autos auf der Pérolles-Strasse. Hier würde die Polizei Radar und Kontrollen anwenden, um die Lärmimmissionen zu begrenzen.

Quartierhaus

«Wir sind immer noch auf der Suche»

An der Generalversammlung des Quartiervereins «Im Pérolles wohnen» wurde am Donnerstagabend das Thema des Quartierhauses besprochen. Seit einem Jahr ist der Verein nun auf der Suche nach einer neuen Lokalität. Emmanuel Michielan, Mitglied des Vorstands, stellte an der Versammlung seine Vision vor. Er wünscht sich das Solarhaus NeighborHub, das momentan auf dem Blue-Factory-Areal steht. Der entsprechende Vertrag würde dort in einigen Jahren ablaufen, und der Verein solle es zu sich holen. Für die künftige Lage des Solarhauses hat Michielan bereits eine Idee: Auf dem Parkplatz des Amts für Statistik soll das neue Haus Platz finden. Noch wartet der Quartierverein auf eine Antwort des Gemeinderats.

km

«Das Freizeitzentrum soll die Bewohner des Quartiers zusammenbringen, für alle Altersgruppen offen sein und diverse Aktivitäten bieten.»

Charlie Demierre

Animatorin

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