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Ein Frühstück macht munter

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Ein Frühstück macht munter

Viele Kinder gehen mit leerem Magen zur Schule

Ein Kind, das sich gut und regelmässig ernährt, fühlt sich weniger müde, kann dem Schulunterricht besser folgen und entwickelt sich körperlich besser. Dies betont das Freiburger Kantonsarztamt.

Von ARTHUR ZURKINDEN

Nicht alle Freiburger Schülerinnen und Schüler resp. deren Eltern scheinen dies zu wissen. Gemäss einer Umfrage bei den 11- bis 16-Jährigen (vgl. Kasten) frühstückt nur ein Drittel der 16-jährigen Mädchen an Schultagen, 54 Prozent tun dies nie. Bei den gleichaltrigen Knaben frühstücken 18 Prozent nie, zwei Drittel jedoch täglich. Schon im Alter von 11 Jahren nehmen 13 Prozent der Mädchen und 22 Prozent der Knaben kein Frühstück ein. Am Wochenende frühstücken 9,5 Prozent der 11- bis 16-Jährigen nie, 17,5 einmal und 73 Prozent zweimal.

Anders sieht es beim Mittagessen aus: Gemäss Umfrage nehmen rund 90 Prozent der Schüler an den Schultagen ein richtiges Mittagessen ein. Am Wochenende essen 17 Prozent der Kinder nur einmal zu Mittag, und 5,5 Prozent nehmen kein Mittagessen ein. Ähnliche Ergebnisse wurden beim Abendessen ermittelt, wobei der Prozentsatz der Kinder, die ein bis zwei Abendessen pro Woche überspringen, leicht höher ist.

Erwähnenswert ist auch, dass 4,3 Prozent der Befragten erklärt haben, häufig oder immer Hunger zu haben, wenn sie zu Bett oder zur Schule gehen, weil es zu Hause nicht genug zu essen gibt.

Bei den Fragen zu den Essgewohnheiten kamen zwar einige Minus-, aber auch Pluspunkte zum Vorschein. Als Pluspunkt wertet das Kantonsarztamt die Tatsache, dass fast die Hälfte der Schüler mehr als viermal pro Woche Früchte isst und 42 Prozent ein- bis viermal Obst essen. Aber auch Gemüse wird oft verzehrt, und ebenfalls die Milch ist beliebt.

Als positiv erachtet das Amt die Feststellung, dass zwei Drittel selten oder nie Pommes-Chips oder Pommes frites essen. Bei den Hamburgern und Hotdogs trifft dies sogar für 87 Prozent zu. «Nur zwei Prozent der Kinder verzehren mehr als viermal pro Woche diese drei Nahrungsmittel.»

Das Kantonsarztamt weist ebenfalls auf eine andere schweizerische Umfrage bei den 16- bis 20-Jährigen hin. Diese habe ergeben, dass 48,4 Prozent der Jugendlichen nur selten Fastfood zu sich nehmen.

Schokolade ist beliebt

Weniger Freude haben der Kantonsarzt Georges Demierre und sein Team an der Tatsache, dass 43,4 Prozent der Freiburger Schüler öfter als viermal wöchentlich Bonbons und Schokolade essen, 45 Prozent ein- bis viermal pro Woche. Ähnlich präsentiert sich das Verhältnis beim Konsum von Coca-Cola und Limonade: «Nur 21,7 Prozent trinken nur selten oder nie solche Getränke. Es sind aber gerade diese Nahrungsmittel, die weitgehend zu Übergewicht oder Fettleibigkeit von Kindern beitragen», warnt der stellvertretende Kantonsarzt Pius Meier.

Laut Umfrage befolgen 11 Prozent der Schüler eine Diät. «Diese Tendenz ist bei den Mädchen sehr viel ausgeprägter als bei den Knaben. So befolgen 22 Prozent der 15-jährigen Mädchen eine solche Diät gegenüber 6,4 Prozent der gleichaltrigen Knaben», hält Meier fest.

Aufgrund der Ergebnisse der Umfrage über die Essgewohnheiten schlägt das Kantonsarztamt vor, dass die Gesundheitsförderung in der Schule die gesunde Ernährung an die erste Stelle setzen muss, indem sie den Akzent auf eine ausgewogene Ernährung legt. «Die Wichtigkeit des Frühstücks muss unterstrichen werden», betont das Amt und weist darauf hin, dass zur Bekämpfung der Übergewichtigkeit Jugendlicher ein geringer Verzehr von Süssigkeiten sowie von zuckerhaltigen Getränken angeraten werden müsse. «Die Eltern sind in diesen Prozess mit einzubeziehen», fügt es bei und rät, dass bei ausländischen Kindern der Umstellung der Ernährungsgewohnheiten besonders Rechnung getragen werden sollte.

Gesundheitsverhalten
der Schüler (1)

Die Freiburger Nachrichten haben am Donnerstag, 8. Januar 2004, die «Freiburger» Ergebnisse einer Studie der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) veröffentlicht. 1210 Freiburger Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 11 und 16 Jahren haben sich dabei an einer Umfrage beteiligt. Die FN gehen nun in einer losen Folge detailliert auf die Ergebnisse in den einzelnen Bereichen ein. In der heutigen Ausgabe stehen die Essgewohnheiten der Schüler im Vordergrund. az

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