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Ein Galakonzert vom Feinsten

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Frühjahreskonzert der Musikgesellschaft St. Silvester

Präsident Albert Buntschu hiess die Musikfreunde von nah und fern herzlich willkommen, bevor er das Mikrofon an die Sängerin Trudi Lauper weiterreichte. Ihre bewegende Worte zum Einstieg des Abends liessen die Konzertbesucher mäuschenstill sein, und dies bis zum letzten Ton um 22.30 Uhr. «Geniessen wir jeden Augenblick im Leben, denn keiner kommt jeweils mehr zurück. Deshalb lasst uns auch den heutigen Abend als einmalig geniessen, denn es wartet ein aussergewöhnliches, buntgemischtes Programm auf Sie», erklärte sie.

Für den Auftakt des Konzertabends war die Zukunft der Sensler Blasmusik, die Jungmusikanten, besorgt. Mit viel Ausdauer und Geschick werden die Jungbläser aus Brünisried, Plaffei-en und St. Silvester von Daniel Rumo geleitet. So war es eine wahre Freude mitzuerleben, mit welchem Eifer die jugendlichen Bläser im Rampenlicht standen.
Unter der kompetenten Leitung von Dirigent Jean-Pierre Aeby eröffnete die Musikgesellschaft St. Silvester den Abend. «Gala-Abend», ein Swing-Marsch von Franz David, hiess denn auch das erste Stück des Gala-Konzerts. «Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen, öffnet man die Ohren, so sind der Musik keine Grenzen gesetzt», meinte die Ansagerin. Und so grenzenlos ertönten denn auch die Ballade «Riflessi» sowie das anspruchsvolle Wettstück für das kantonale Musikfest in Estavayer, «Gotthard», aus den Instrumenten der konzentrierten Musiker.
Plötzlich gab es einen heftigen Wirbelsturm im Saal: René Buntschu und seine Tambouren marschierten nun ein und gaben den «Wirbelmarsch» zum Besten. Danach wurde das Publikum mit einer weiteren Attraktion verwöhnt: «Bye Bye Spiritual», ein Gospel-Medley, wurde von der musikalisch begnadeten Nonne Jeannine-Pierrette dirigiert und von Trudi Lauper herzzerreissend interpretiert. Mit ihrer Stimme und ihrem Temperament riss sie die Zuhörer zum Mitklatschen mit, was ihr tobenden Applaus eintrug. Der ganze Saal war so mit der farbigen Bevölkerung verbunden, sind doch die Gospel-Lieder eine Gebetsform der unterdrückten Schwarzen.
Mit dem Bundesrat-Gnägi-Marsch ging der Abend in bester Stimmung weiter, und er lud auch zum Träumen ein. «Any Dream Will Do» (Jeder Traum wird einmal wahr) klang nun mit gefühlsvollen Tönen durch den Saal. Temperamentvoll und feurig in der Folge das spanische Stück «La Co-rona». Jean-Pierre Aeby wirbelte seinen Dirigentenstock zum Stierkampf auf. Sanft und gemütvoll konnten die Konzertbesucher – eben augenblicksbezogen – «One Moment in Time», die weltberühmte Melodie der Olympischen Spiele von Los Angeles, geniessen. Dann aber wurden sie brüsk aus ihren Träumen gerissen, denn nun waren wieder die Tambouren an der Reihe. Sie weckten das Publikum mit der «Basler Tagwacht» auf. Doch sie waren so hervorragend, dass sie nicht ohne Zugabe entlassen wurden.
Auch die «Blues Brothers» kamen in St. Silvester zum Zuge: «Everybody Needs Somebody» (Jeder Mensch braucht jemanden) und «Blue Night» ertönten melancholisch in die vom Mond beschienene Nacht von St. Silvester hinein. Mit dem Ohrwurm-Marsch «Ein frohes Wiedersehn» wurde der Konzertabend schwungvoll beendet. Und natürlich verlangten die Zuhörer nach diesem begeisternden Konzert zwei Zugaben.

Ehrungen

In der Pause wurden fünf Musikanten für ihre Verdienste geehrt. Zusammen haben sie 135 Musik-Jahre auf dem Buckel. Josef Perler, der die Ehrung vornahm, fand dankende und lobende Worte für ihr langjähriges Musizieren. Sie seien eigentlich noch viel zu jung, um Veteranen zu sein. Daher sollten sie fleissig weitermachen.

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