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Ein Hauch von Karibik am Murtensee

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Openair Plage Salavaux schreibt trotz Wetterpech schwarze Zahlen

Autor: Von Andreas Hirschi

Von Avenches herkommend, führt kurz vor Salavaux ein Wegweiser rechts zum Openair am Murtensee. Hat man das Auto parkiert, ist man nach ein paar Schritten durch ein Wäldchen am Ufer des Sees angelangt. Dort befindet sich direkt am Wasser die Bühne. Das Festivalgelände liegt vor einer kleinen Buvette am Sandstrand. Ganz liebevoll wurde vor der Bühne der Sandplatz mit echten Palmen dekoriert. Und der Caipirinha im Angebot macht das Beach-Feeling perfekt.

Beach on the Rocks

Am Freitag hiess es trotzdem am Strand: Rock statt Reggae! Eröffnet wurde der Abend von Granit aus Kerzers. Mit einer Mischung aus Coverversionen und eigenen Hardrock-Stücken erspielten sie sich die Gunst des Publikums. Solche Songs von Bon Jovi, Billy Idol, Guns ‘n’ Roses oder Metallica sind nichts Aussergewöhnliches, aber passten gut. Originell waren die Interpretationen von Papa Roach oder Seal im 80er-Hardrock-Gewand. Und mit Spielfreude sowie Publikumsanimationen kämpfte man gegen die etwas kühlen Temperaturen an. Auf Granit folgten Mother Kingdom aus Genf. Ihr melancholischer Rock in den Fussstapfen von The Smashing Pumpkins war zwar musikalisch einwandfrei, schien aber nicht besonders förderlich für Partylaune zu sein. Da schienen die Tessiner My Stupid Dream schon besser zu passen. Mit ihrem melodiösen Punk-Rock brachten sie da schon mehr Schwung rein. Nur war der Sound zu matschig abgemischt, um das Ganze richtig gut rüberzubringen.Der Samstag am Festival begann schon am frühen Nachmittag. Musikalisch setzten die Veranstalter mehr auf Vielseitigkeit. Der Neuenburger Darius Rourou eröffnete mit einer akustischen Reggae-Performance. Ebenfalls rein akustisch rockte dann Chris Maldah den Strand. Daneben bereicherten Tamuera, Ghörsturz und Tortilla Flat mit Latin-, Blues- und Irish-Punk-Rock das Programm. Celyane und Lingworm brachten das Festival zu einem guten musikalischen Abschluss.

Wetterfeste Fans

Marc Friedrich vom Verein Plage Salavaux zeigte sich sehr erfreut über den Publikumsaufmarsch. Trotz des meist schlechten Wetters am Samstag seien doch sehr viele Leute gekommen und auch geblieben. Die Musikfreunde hätten sich einfach wetterfest eingepackt. Friedrich schätzt die Zahl der Besucher für den ganzen Samstag auf ca. 350 Personen. Für den Freitagabend geht er von etwa 200 Leuten aus. «Mit dieser Zuschauerzahl scheinen wir finanziell knapp schwarze Zahlen schreiben zu können», meint Friedrich. Das Festival lief gesamthaft zum 16. Mal über die Bühne, zum vierten Mal unter der Organisation des Vereins Plage Salavaux. «Wie würde das Festival wohl aussehen, wenn wir mal Glück mit dem Wetter hätten?», sinnierte Friedrich.

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