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Ein Kastanienbaum zur letzten Versammlung

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Kaum hatten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Wallenried am Mittwochabend im Gemeindesaal Platz genommen, erklangen vor dem Saal Alphörner. Schnell standen die Bürger wieder im Freien. Fünf Alphornbläser und zwei Fahnenschwinger sorgten für einen feierlichen Beginn der letzten Gemeindeversammlung des selbstständigen Wallenried. Infolge der Fusion mit Villarepos, Courtepin und Bärfischen werden die Wallenrieder ab kommenden Jahr an der Gemeindeversammlung von Courtepin mitbestimmen. «Ich wollte unsere letzte Gemeindeversammlung schweizerisch und patriotisch eröffnen», erklärte Gemeindepräsidentin Doris Roche-Etter. Sie war mit Mann und Sohn selber als Alphornbläserin engagiert.

Keine Opposition

Die Traktanden der letzten Gemeindeversammlung waren nicht umstritten. Die Bürger bewilligten oppositionslos und einstimmig mehrere Statutenanpassungen von regionalen Gemeindeverbänden. Die Änderungen waren mehrheitlich infolge verschiedener Gemeindefusionen notwendig geworden, so etwa beim Trinkwasserverbund Bibera und beim Verband für den Sozialdienst des Seebezirks. Gewichtiger sind die Änderungen beim Gesundheitsnetz See. «Neu kann ein Delegierter sämtliche Stimmen seiner Gemeinde vertreten», erklärte Gemeinderat Alain Wampach. So müssten die grossen Gemeinden wie Murten und Courtepin nicht mehrere Delegierte schicken, um ihr Stimmrecht auszuüben. Neu wird die Vertretung im Vorstand geregelt. Die grossen Zentrumsgemeinden erhalten je einen Sitz. Die übrigen Gemeinden werden in drei Gruppen eingeteilt, die je einen Sitz beanspruchen können.

Geprägt war die Versammlung aber vom bevorstehenden Abschied vom eigenständigen Wallenried. Doris ­Roche-Etter erinnerte an Meilensteine aus den letzten 35 Jahren der Gemeinde. Nach mehreren Verabschiedungen wurde die Versammlung im Freien fortgesetzt. Als Erinnerung an die selbstständige Gemeinde pflanzten die Wallenrieder auf der Gemeindematte zu den Klängen der Alphörner einen Kastanienbaum.

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