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Ein klarer Heimsieg für Doris Trachsel

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Autor: Guido Bielmann

Just im richtigen Moment fiel vor dem Wochenende Neuschnee, so dass der Skiclub Plasselb an die Vorbereitung seines Langlauf-Sprints gehen konnte. Der etwas nasse Neuschnee liess die Sprintrunde auf dem Kasernengelände etwas holprig werden, dafür musste der Club nicht – wie in früheren Jahren auch schon geschehen – Hunderte Kubikmeter Schnee herbeiführen. Das Rennen zählte zum Freiburger wie auch Berner Oberländer Cup. Dadurch, aber auch durch die Attraktivität des Rennens, erklärt sich die grosse Teilnehmerzahl.

Die Freude am heimischen Rennen

Am total verregneten Nacht-Langlauf von Im Fang im Dezember hatte Weltcup-Athletin Doris Trachsel so etwas wie eine «Schlappe» eingefangen, denn dort war sie gleich von fünf Regionalen geschlagen worden, wegen eines schlecht laufenden Trainingsskis, wie sie erklärt hatte. Aber sie hatte sich darob nicht geschämt. Schon dort hatte sie ihre Freude, an einem heimischen Rennen starten zu können, ausgedrückt. So war es auch am vergangenen Samstag im Plasselber Rennen. Nur liess Trachsel diesmal nichts anbrennen und kontrollierte sowohl den Prolog als auch die K.-o.-Läufe. Und diesmal startete sie mit einem «richtigen Ski»: «Ich habe acht Paar Ski, heute nahm ich drei Paar mit, und es lief sehr gut.»

Im Final mit sechs Läuferinnen war sie denn auch sofort an der Spitze. «Es ist eine spezielle Motivation, daheim ein Rennen laufen zu können, auch wenn es ein Regionalrennen ist. Es ist schön, wenn man die bekannten Leute treffen und sehen kann, bei dieser guten Atmosphäre», erklärte sie. Auf die Frage, ob sie an einem solchen Rennen auch angespannt wie an einem Weltcup sei, meinte Doris Trachsel: «Nein, ich bin schon locker.» Zum Rennen erklärte Doris Trachsel: «Auf diesem Schnee musste man ruhig laufen, um einen guten Abstoss zu haben.»

Am Wochenende zuvor hatte sie am Weltcup in Estland einen 16. und 28. Rang erreicht: «Die Rennen in Estland sind ein gutes Pflaster für mich, ich bin jetzt fünfmal dort gestartet und habe jedes Mal punkten können.» Nun stehen die Schweizer Meisterschaften in Campra (TI) an, wo sie den Titel in der Kombination verteidigen will.

Hinter Doris Trachsel belegte die Berner Oberländerin Susi Meinen den 2. Rang; sie war im Vorjahr Dritte gewesen. Bei den Mädchen U16 schaffte es eine Einheimische aufs Podest, nämlich Katja Neuhaus (SC Plasselb) bei den U16, nachdem sie schon ihren Halbfinal gewonnen hatte.

Beat Trachsel drehte auf

Wie im Vorjahr gewann bei den Männern der Adelbodner Mathias Inniger vor Marco Habegger (Trub). Der 23-jährige Inniger konnte damit am Plasselber Sprint seinen zweiten Sieg in Folge feiern. Der Adelbodner ist im Winter hauptsächlich Langläufer, aber: «Ich arbeite als Hochbauzeichner zu 20 Prozent. Als Langläufer wird man ja bekanntlich nicht reich», sagte er mit Schalk. Die Rennen seien ihm sehr gut gelaufen. Zu seiner Stärke meinte er: «Ich kann nach den Kurven gut beschleunigen», was auf der Sprintrunde in Schwarzsee entscheidend war. An den kommenden SM in Campra will er nun Top-5-Ränge anstreben. Dass er in Form ist, bewies er bereits voriges Wochenende, als er in Adelboden an der «Swiss-Ski-Mini-Tour» Dritter geworden war.

Beat Trachsel (SC Plasselb), der Bruder von Doris, hielt sich an «seinem heimischen Rennen» sehr gut. Im Final der Männer wurde er Dritter, wobei er im Spurt um den 2. Rang gegen Habegger nur knapp unterlag: «Solche Rennen sind anspruchsvoll. Ich konnte in der zweiten und dritten Runde zusetzen und Colin Vuilloud noch überholen.» Mit Sven Egger stand ein weiterer Plasselber im Männerfinal. Der 22-Jährige belegte den fünften Rang und stellte ein weiteres Mal sein Potenzial unter Beweis. Allerdings hatte er in diesem Final Pech, da er im Gerangel einen Sturz erlitt und damit Terrain einbüsste.

Bei den Junioren U18 hatten James Egger und Cris Mauron (SC Plasselb) hartes Brot zu essen. Aber sie erreichten beide den Final und belegten dort die Ränge 5 und 6. Bei den Herren II setzte sich Dominik Cottier (Im Fang), im Vorjahr Zweiter, gegen seinen Klubkollegen Markus Mooser durch. Bei den Herren III führte zunächst Peter Zbinden (SC Alterswil); er fiel dann nach einem Gerangel auf den 6. Rang zurück. Es gewann Marcel Dubois (Les Breuleux) vor Anton Egger und Willi Trachsel (beide Plasselb).

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