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Ein klares Ja zum Naturpark Gantrisch

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«Ich hätte jetzt eine Diskussion erwartet», meinte Versammlungsleiterin Lucy Pärli, nachdem sie der Gemeindeversammlung letzten Montag unter dem Traktandum «Regionaler Naturpark Gantrisch» das Wort erteilt hatte. Doch die 182 anwesenden Schwarzenburgerinnen und Schwarzenburger blieben stumm.

Park als Erfolgsmodell

In einem kurzen Film hatten Akteure und Bewohner des Regionalen Naturparks Gantrisch über dessen positiven Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft und Natur berichtet. Gemeinderäte hatten aufgezeigt, was dank des Parks schon alles auf die Beine gestellt werden konnte. So hatte Gemeinderat Andreas Kehrli (FDP) die Versammlung an die vermittelnde Rolle des Parks im Zusammenhang mit der Erhaltung der Parkplätze am Sodbach erinnert. «Der Park ist Vermittler, Macher und Partner», erklärte Kehrli. Als Macher habe er den Spycher-Weg zwischen Lanzenhäusern und Schwarzenburg erstellt. «Die geschützten Speicher sind für ihre Besitzer oftmals eher eine Last», meinte Kehrli. «Dank des Spycher-Wegs konnte man die kleinen, oftmals gut erhaltenen Bijous in den Fokus rücken. Manch ein Besitzer hat nun gar ein wenig Stolz auf seinen Speicher entwickelt.»

Auch Gemeindepräsident Martin Haller (SVP) empfahl der Versammlung, die Mitgliedschaft im Förderverein Gantrisch für die zweite Betriebsphase des Naturparks zu verlängern. «Die 5 Franken Mitgliedschaft pro Einwohner sind für uns als arme Gemeinde natürlich nicht zu vernachlässigen», meinte Haller. «Aber die Wertschöpfung aus dem Tourismus oder der Produktezertifizierung des Parks übersteigt unseren Einsatz um ein Vielfaches.» Im Film und in den Gemeinderatsvoten wurde immer wieder auf die Wichtigkeit hingewiesen, regional zu denken. «Der Park ist ein Erfolgsmodell. Einzelinteressen sind sekundär», meinte Haller. Die Argumente für den Naturpark überzeugten die Schwarzenburger: Mit nur zwei Gegenstimmen wurde der Antrag des Gemeinderats angenommen.

Düstere finanzielle Aussichten

Defizitär und trotzdem besser als budgetiert fiel die Jahresrechnung 2019 aus. Bei einem Aufwand von 32 Millionen Franken musste die Gemeinde im Gesamthaushalt ein Defizit von 730 000 Franken verschmerzen. Im steuerfinanzierten Allgemeinen Haushalt war ein Defizit von 1,6 Millionen Franken budgetiert. Tatsächlich betrug der Aufwandüberschuss dann 857 000 Franken. Dank einer Erbschaft von knapp 600 000 Franken und ausserordentlich hohen Grundstückgewinnsteuern fiel die Rechnung schlussendlich etwas besser aus als erwartet. Die Gemeinde hatte für das Jahr 2019 Investitionen von über 8  Millionen Franken geplant. Tatsächlich getätigt wurden solche für 5,3 Millionen. Der stellvertretende Finanzchef Daniel Rebetez (EVP) wies darauf hin, dass der Investitionsbedarf in der Gemeinde weiterhin gross sei, und nannte die anstehende Sanierung des Gemeindehauses und des Oberstufenzentrums. «Die wirtschaftlichen Prognosen sind düster», so Rebetez. «Wir können nicht einfach unser Vermögen aufbrauchen, das Ziel muss eine ausge­glichene Rechnung sein.» In der anschliessenden Diskussion meinte Daniel Schmied (SVP), dass alle Gemeindemitglieder nun gefordert seien, die Ausgaben zu reduzieren. Bei den anstehenden Gemeinderatswahlen vom 13.  September seien die Weichen auch für die finanzielle Zukunft der Gemeinde zu stellen. Nach diesem Votum genehmigte die Versammlung die Rechnung 2019 sowie einen Nachkredit über 110 000 Franken ein­stimmig.

Weiter genehmigten die Schwarzenburger einen Nachkredit über 187 000 Franken für die Erschliessung zweier Bauparzellen am Juraweg in Albligen.

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