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Ein lauter «Ruf an die Kirchen»

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Ein lauter «Ruf an die Kirchen»

7000 Personen am nationalen Gebetstag im Forum Freiburg

Rund 7000 Personen aus allen Sprachregionen der Schweiz haben am Nationalfeiertag in Freiburg an einem «nationalen Gebetstag» teilgenommen. Zur dritten derartigen Veranstaltung eingeladen hatte die überkonfessionelle Gruppierung «Gebet für die Schweiz».

Familien mit Kindern, Jugendliche, junge Paare, Betagte, hergereist vor allem aus der Deutschschweiz, aber auch aus der Romandie: Zum «nationalen Gebetstag» im Ausstellungszentrum Forum vor den Toren der Stadt Freiburg hatten sich Personen aus verschiedensten Altersgruppen eingefunden. Breit auch das Spektrum der religiösen Zugehörigkeit: Dem Aufruf von «Gebet für die Schweiz» seien sowohl katholische wie reformierte oder freikirchliche Gläubige gefolgt, versicherte der Thurgauer Ueli Haldemann, Initiant der Veranstaltung.

Positives Signal

Allein die Tatsache, dass 7000 Schweizerinnen und Schweizer aller Altersschichten an einem 1. August, wo sonst Gartenpartys aller Art angesagt seien, dieser «Einladung zum Gebet» gefolgt seien, dürfe als «positives Signal» gewertet werden, meinte Haldemann gegenüber der Presseagentur Kipa: «Da findet in unserem Land ein Aufhorchen statt, und wir hoffen, dass dieses Aufhorchen mehr und mehr Kreise zieht.»

Neben Nationalratspräsident Yves Christen (FDP, Lausanne), der ein Grusswort an die Teilnehmer des «nationalen Gebetstages» richtete, hatten sich vereinzelt auch andere nationale Parlamentarier im Ausstellungszentrum in Freiburg eingefunden.

Kirchen gefordert

Die derzeit von Krisen aller Art geschüttelte Schweiz habe jedenfalls den Beistand Gottes dringend nötig, zumal «der ethische und moralische Zerfall unserer Gesellschaft» mit grossen Schritten vorangehe, meint Haldemann. Der nationale Gebetstag wolle deshalb vor allem ein «Ruf an die Kirchen» sein. Gesellschaftlich seien die Kirchen nämlich heute «praktisch nicht mehr relevant», und ihr Rat sei heute auch kaum mehr gefragt.

Es sei deshalb an der Zeit, dass die Christen, die sich aus vielen gesellschaftlichen Bereichen zurückgezogen hätten, wieder Verantwortung für dieses Land wahrnähmen – aber mit der Haltung der Christenmenschen, die ihren Glauben im praktischen Alltag leben. Haldemann: «Der Mensch hat sich zum Zentrum der Existenz gemacht, und in diesem Sinne hat er Gott den Rücken gekehrt. Doch die Bibel lehrt uns: Da ist ein Schöpfer, und wenn wir in enger persönlicher Beziehung zu ihm leben, so erleben wir auch seinen Segen.»

Das Beispiel Uganda

Es gebe zahllose Beispiele dafür, wie dort, wo Menschen in unmittelbarer Beziehung mit Gott lebten, Gottes Segen sich unmittelbar auswirke. Er persönlich, so Ueli Haldemann im Gespräch, stehe in enger Verbindung mit dem westafrikanischen Land Uganda, das noch vor einigen Jahren völlig heruntergewirtschaftet gewesen sei und an den Folgen von Aids massiv gelitten habe, inzwischen aber durch das Engagement insbesondere der Christen im Land eine «eigentliche Revolution» erlebe, die in hohem Wirtschaftswachstum und starkem Rückgang von Aids zum Ausdruck komme.

Die Kosten für den dritten «nationalen Gebetstag» wurden auf 160 000 Franken veranschlagt und sollen durch eine Kollekte gedeckt werden. Der erste «nationale Gebetstag» fand am 1. August 2001 in Biel statt und wurde von 5000 Personen besucht. Im letzten Jahr reisten am 1. August allein aus der Deutschschweiz 6000 Menschen nach Huttwil zum Gebetstag an. Kipa

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