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Ein Lottogewinn stärkt die Finanzen von Schmitten

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Kurz und zackig verlief die Gemeindeversammlung Schmitten unter der Leitung von Ammann Hubert Schafer am Freitagabend. Die coronabedingt einzeln platzierten 63 Bürgerinnen und Bürger sahen in der grossen Sporthalle Gwatt ein wenig verloren aus.

Ein Glückspilz

Haupttraktandum war die Rechnung 2019. Und bei diesem Punkt hatte Finanzchef Urs Perler gute Nachrichten: «Schmitten ist finanziell gut unterwegs, was eine solide Basis für die Zukunft darstellt.» In Zahlen ausgedrückt heisst dies, dass die Gemeinde die laufende Rechnung 2019 mit einem Plus von 1,908 Millionen Franken schliesst, dies bei einem Aufwand von 19,5 Millionen Franken. Die Gemeinde verzeichnet 2,4  Millionen Franken mehr Steuern, dies aus Handänderungen, Liegenschaftsgewinnen und auf Einkommen und Vermögen natürlicher Personen. Da hat Schmitten 2019 eine Million Franken mehr eingenommen, vor allem weil eine Bürgerin oder ein Bürger der 4000-Einwohner-Gemeinde im Lotto gewonnen hat. Bei der Investitionsrechnung weist Schmitten Ausgaben von 900 000 Franken aus.

Gemeinderat Urs Perler warnte angesichts des guten Resultats vor zu viel Übermut. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Steuerreform seien heute noch nicht abzuschätzen. Ausserdem stünden der Gemeinde grosse Investitionen bevor. «Wir brauchen den Überschuss, um diese selber zu finanzieren, damit wir nicht zu viel Fremdkapital aufnehmen müssen.» Die Bürgerinnen und Bürger ge­nehmigten den Jahresabschluss diskus­sionslos und einstimmig.

Kompromiss gefunden

An der letzten Gemeindeversammlung haben die Stimmberechtigten den Antrag einer Bürgerin überwiesen. Sie hatte gefordert, die Schottersteine auf dem Gemeinschaftsgrab zu entfernen und es wieder zu begrünen. Der Gemeinderat hatte eigentlich vor, diesen Antrag an der aktuellen Versammlung zur Ablehnung zu empfehlen. Doch dazu kam es nicht. Gemeinderat Elmar Berthold hat mit der Bürgergruppe das Gespräch gesucht. Beide Seiten haben sich geeinigt, dass das – wie die Antragstellerin sagte – «traurige» Gemeinschaftsgrab wieder eine naturnahe Gestaltung erfährt. Dafür soll eine Firma beigezogen werden. Die Bürgerin dankte für den Lösungsweg und zog ihren Antrag zurück.

Ein anderer Bürger stellte den Antrag, an einer in den letzten Monaten sanierten Strasse aus Sicherheitsgründen die 30er-Zone zu erweitern. Ammann Hubert Schafer meinte zwar, dass dies nicht möglich sei, da sich besagte Strasse ausserorts befinde. Er bot dem Bürger an, das Anliegen trotzdem zur Prüfung entgegenzunehmen, was dieser akzeptierte.

 

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