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Ein Musikfest für viele Geschmäcker

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: URS HAENNI

Natürlich, ein Polizeimusiktreffen muss mit einer richtigen Sirene beginnen. Ein Motorrad der Freiburger Kantonspolizei fuhr voran und eröffnete am Samstagnachmittag den Umzug des 16. Schweizerischen Polizeimusiktreffens mit Blaulicht und dem symbolischen Alarmzeichen der Polizei. Gleich dahinter der heimliche Star des Umzugs: der blaue Lamborghini der italienischen Carabinieri, ebenfalls mit Blaulicht, und im Unterschied zu den Schweizer Kollegen mit der aufgedruckten Notrufnummer 113.

Die Zuschauer nahmen die Einladung der Freiburger Polizeimusik zu dem von ihr organisierten Anlass zahlreich an. Entlang der Umzugsroute vom Alten Bahnhof über die Bahnhofstrasse, Romontstrasse, hoch zur Universität Miséricorde bis zum Platz des Kollegiums St. Michael standen die Schaulustigen dicht gedrängt am Strassenrand.

Musik- und Oldtimerfans

Der Umzug bot für viele Interessengruppen etwas. Es gab natürlich die Musik für die Musikinteressierten, die historischen Uniformen für die geschichtlich Interessierten, und die verschiedenen Polizeifahrzeuge aus früheren Zeiten für die Oldtimer-Liebhaber. Kurz: Das 16. Polizeimusiktreffen bot das Programm eines kompletten Musikfestes und noch einiges mehr.

Die Freiburger liessen es sich nicht nehmen, den Umzug selber zu eröffnen. Das «Cadre Noir et Blanc» mit Pferden und Kutschen und das Kontingent der Freiburger Grenadiere boten einen Blick weit zurück in die Geschichte der Sicherheitskorps. Den Reigen der Polizeimusiken eröffnete standesgemäss das Ensemble der Kantonspolizei Freiburg. Die Freiburger Polizeimusik feiert ihr 25-jähriges Bestehen und hatte aus diesem Grund das Polizeimusiktreffen organisiert. Die Freiburger traten in einer grauen Uniform aus dem Jahr 1804 auf.

Der Marsch der Korps bot einen bunten Querschnitt von klassischer Marschmusik bis zu südamerikanischen Rhythmen. Die grossen Polizeimusiken wie Bern, Zürich oder Waadt begeisterten durch ihr Klangvolumen, ein kleineres Korps wie dasjenige des Kantons Jura hatte dafür Schottenrock und Dudelsack dabei.

Fast schon Slapstick-mässig waren die historischen Polizeifahrzeuge im Umzug. Etwa der schwarze Manschaftswagen der Baselbieter Polizei mit Schutzgitter vorne und offenen Holzbänken für die Polizisten. Für Heiterkeit sorgten auch die Blaulicht-VW-Käfer aus Zürich und Genf oder die brummigen BMW-Töffs mit ihren breiten Boxermotoren. Überhaupt gaben sich Musikanten, Uniformträger oder Fahrer der historischen Automobile Mühe, stilgerecht durch Freiburg zu defilieren. Dazu gehörte auch ein weisser Vollbart oder ein sorgfältig getrimmter Schnurrbart.

Das sich die Zeiten geändert haben, war ebenso zu sehen. Die Genfer Polizei präsentierte ihre Inline-Skater-Einheit, die Lausanner ihre Biker. Stramme Wadli waren selbstverständlich inbegriffen.

Konzentration und polierte Instrumente waren für alle Polizeimusikanten Pflicht.Bild Charles Ellena

Konzerte: Auf Entdeckungsreise in den Freiburger Bezirken

Zum Konzept des Polizeimusiktreffens gehörte es, den ganzen Kanton Freiburg einzubeziehen. Publikumsmässig stand der Umzug am Samstag in der Stadt Freiburg im Mittelpunkt. Ihm folgte ebenfalls im Hauptort die offizielle Feier mit dem Gesamtvortrag des Stückes «Mit Schwung und Heiterkeit» von Erwin Neuhaus. Neuhaus selber ist Mitglied der Freiburger Polizeimusik. Am Sonntag verteilten sich die Polizeimusiken dann auf den ganzen Kanton. Die grossen Musikgesellschaften aus Graubünden, dem Aargau, Wallis, Zürich-Stadt, Genf, Basel, St. Gallen oder Bern gaben in allen sieben Bezirken kleine Konzerte. Die Auftritte dauerten zwischen zwanzig Minuten und einer Stunde. Oft waren es auch Gastauftritte auf anderen Festplätzen. So etwa beim Schwingfest in Marly oder beim Feldschiessen in Plasselb und Courtion. In Schwarzsee freuten sich die Touristen an der Musik, in Tafers die Pensionäre des Pflegeheims. uh

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