Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein neuer Anlauf für den regionalen Richtplan

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Miro Zbinden

Kerzers Vor Jahresfrist hatte der Verband der Gemeinden des Seebezirks beschlossen, die Arbeiten am regionalen Richtplan zu sistieren, weil der Kanton zu komplexe Anforderungen an die Richtplanung stelle. Damals war man von Projektkosten im Umfang von 120000 Franken ausgegangen, was die damalige Verbandspräsidentin Christiane Feldmann als doch «ein bisschen viel Geld» bezeichnet hatte. An der Delegiertenversammlung von Freitagabend in Kerzers wurde einstimmig beschlossen, das Projekt neu aufzugleisen; budgetiert werden dafür 145000 Franken.

Zu unausgereift

Pierre-André Burnier, Syndic von Bas-Vully und Präsident der Arbeitsgruppe Raumplanung im Verband der Gemeinden, informierte die Delegierten: «Die ‹Version light›, welche wir dem Kanton vorgelegt hatten, wurde von diesem nicht genehmigt.» Diverse Punkte darin seien zu unausgereift gewesen, weshalb nun eine Weiterführung und Fertigstellung der Richtplanrevision vorangetrieben werden müsse. Die Genehmigung des revidierten regionalen Richtplans sollte bis Mitte 2014 vorliegen.

Auf Anfrage erklärte Burnier: «Wir haben keine Zeit mehr zu warten. Die Gemeinden brauchen eine aktuelle Basis, nach der sie sich richten können.» Auch wenn man weiterhin der Meinung sei, dass der Kanton zu hohe Anforderungen an den regionalen Richtplan stelle, wolle man das Projekt, das keinem Obligatorium unterliegt, «nun endlich zu Ende bringen», hielt Burnier abschliessend fest.

Kostenverteiler genehmigt

Geringer Diskussionsbedarf bestand hinsichtlich der zu genehmigenden Statutenänderung des Verbands der Gemeinden, mit welcher der Kostenverteilschlüssel angepasst wird. Der einzige Antrag ging von Pascal Pörner, Vizeammann von Muntelier, aus. Er beantragte, die ursprünglich vorgeschlagene Variante, welche den Steuerpotenzialindex mit 25 statt mit neu 35 Prozent gewichtete, noch einmal zur Diskussion zu stellen. Die Unterschiede zwischen den beiden Berechnungsgrundlagen seien zwar nicht riesig, «aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist», sagte Pörner. Diesen Gefallen machte ihm die Delegiertenversammlung aber nicht. Mit 26 Ja-Stimmen wurde die geplante Statutenänderung genehmigt; sechs Stimmen sprachen sich dagegen aus.

Eine Änderung gab es auch im Vorstand zu verzeichnen: Doris Roche-Etter, Wallenried, übernimmt für Michel Bugnon, Villarepos, der seinen Posten wegen beruflichen Gründen freigibt.

Mehr zum Thema