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Ein Programm voller Überraschungen

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Ein Programm voller Überraschungen

Das Bollwerk-Festival feiert diesen Sommer seinen 20. Geburtstag

Vom 3. bis 12. Juli 2003 findet in Freiburg die 20. Ausgabe des Internationalen Bollwerk-Festivals statt. Mit rund 25 Projekten aus der zeitgenössischen Kunstszene – darunter auch von zwei Freiburger Kunstschaffenden – will das Festival seinen Geburtstag feiern.

Von Christine Caron-Wickli

Bereits seit 20 Jahren bietet das Internationale Bollwerk-Festival in Freiburg eine Plattform für die zeitgenössische Kunstszene an. Am Festival nehmen jedes Jahr Projekte aus den Bereichen Theater, Musik, Tanz, Performance und Installationen teil. Diesen Sommer findet vom 3. bis 12. Juli die 20. Ausgabe statt.

Uraufführungen und
andere Leckerbissen

30 Projekte stehen auf dem Programm – ein Teil davon wird auf das Festival hin produziert und im Bollwerk uraufgeführt. «Die Präsentationen zeigen Kunstschaffende aus drei verschiedenen Kontinenten. Die Mehrzahl der Projekte wird das erste Mal in der Schweiz gezeigt», erläuterte Olivier Suter, Direktor des Internationalen Bollwerk-Festivals.

Für die Auswahl der gezeigten Projekte sind 19 Kuratorinnen und Kuratoren aus dem In- und Ausland verantwortlich, darunter La Fura dels Baus, Pipilotti Rist, Alain Platel oder Jérôme Bel. Diese Kuratoren sind selber Kunstschaffende, die auf ihrem Weg zum internationalen Erfolg am Bollwerk-Festival aufgetreten sind. Jeder Kurator hat für die Jubiläumsausgabe einen Künstler oder eine Kunstgruppe ausgewählt.

Anlässe auch an öffentlichen
Standorten

Die rund 25 Projekte werden im Bollwerk selber oder an öffentlichen Standorten in der Stadt Freiburg zu sehen sein. Bereits definitiv auf dem Programm stehen unter anderem David Parker aus New York (Stepptanz, Komödie und Stummfilm), Eva Meyer Keller aus Berlin (tötet auf verschiedene Arten eine Kirsche) oder die Cleaning Women aus Helsinki (humor- und geräuschvolle Finnen). Das vollständige Programm erscheint Mitte Juni. Präsentiert werden zudem die Siegerprojekte des diesjährigen Kreativitätswettbewerbs des Internationalen Bollwerk-Festivals.

Mit Markus Joss und
Christiane Hamacher

Die zwei Freiburger Kulturschaffenden Markus Joss und Christiane Hamacher werden die Geburtstagsausgabe des Bollwerk-Festivals bereichern. Markus Joss wurde in Freiburg durch sein Wodaswar-Theater bekannt. Er lebt heute in Berlin. Am Bollwerk-Festival wird Joss mit seiner Theatergruppe «La companie 2909» mehrere Etappen seines «Discours alpin» realisieren. Joss sammelt vor, während und nach dem Bollwerk-Festival Gespräche (discours) mit Menschen, die aus den Alpentälern weggezogen sind. Mit diesen «Discours» thematisiert er die Entvölkerung des Alpenraums. Die «Companie 2909» wird am Bollwerk-Festival insgesamt vier Vorstellungen geben.

Christiane Hamacher und ihre «Signifikanz AG» werden am Bollwerk mit einem Hautspende-Bus unterwegs sein. Sie lädt die Menschen ein, ihre Haut zu spenden. Aus den Spenden soll eine Bildersammlung entstehen, die zeigt, welche Hauttypen während der Festivalzeit in Freiburg vorhanden sind. Ihr Projekt ist zudem ein Beitrag gegen den Rassismus.

Hase als Maskottchen
und Schauspieler

Speziell für den 20. Geburtstag hat Gion Capeder eine Hasenskulptur geschaffen. Der Hase sei Maskottchen und Schauspieler zugleich. Im Vorfeld der Festival-Eröffnung am 3. Juli wird der Hase auf Plakaten für den Anlass werben. Während des Festivals wird er immer wieder in andere Rollen schlüpfen und zusammen mit «Freunden» an verschiedenen Standorten in der Stadt auf das Festival hinweisen. Welche Rollen der Hase spielen wird und wer seine Freunde sind, wollten die Festival-Verantwortlichen nicht verraten.

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