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«Ein Segen für Deutschfreiburg»

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Delegiertenrat des Bildungszentrums Burgbühl

Die Angebote des BZB lassen sich gemäss Aussagen der Direktorin Rosmarie Bürgy in zwei Kategorien einteilen: in solche, die das BZB mit der Arbeitsstelle für Erwachsenenbildung anbietet und in solche, die in enger Zusammenarbeit mit Vereinen oder Verbänden organisiert werden. Insgesamt wurden 310 Veranstaltungen durchgeführt, an denen 6223 Personen teilgenommen haben. Die Abnahme von rund 800 Personen gegenüber dem Vorjahr ist vor allem darauf zurückzuführen, dass weniger Gruppen von ausserhalb der Region Burgbühl als Tagungsort gewählt haben.

Besonders hob Rosmarie Bürgy in ihrem Jahresbericht die Veranstaltungen hervor, die im Rahmen der diözesanen Kirchenversammlung AD 2000 organisiert wurden. Sie standen unter dem Motto «Gemeinsam auf dem Weg – Hoffnung wagen.» Überwältigt war sie vom Interesse, das einem Abend entgegengebracht wurde, der gemeinsam mit Vereinen aus St. Antoni, dem BZB und der Vereinigung «Wachen und Begleiten» organisiert wurde. Der Abend war der palliativen Pflege gewidmet. Eine Schwester aus dem Salem-Spital berichtete dabei über ihren Alltag mit schwerkranken und sterbenden Menschen.

Aufbau neuer Angebote

Zurzeit ist die Arbeitsstelle für Erwachsenenbildung dabei, einen Fachbeirat aus Politik und Wirtschaft auf die Beine zu stellen. Aus diesem Austausch soll für die nähere Zukunft ein erweitertes Angebot des BZB entstehen. Im Anschluss an die Delegiertenversammlung zeigten die Inhaber der Arbeitsstelle für Erwachsenenbildung – Rolf Maienfisch und Filippo Niederer -, weshalb sich die Kirche auch in wirtschaftlichen Fragen einmischen muss. Sie zitierten dabei als Beispiel die «Einmischung» der Seelsorger von Murten in das Ansinnen der Migros. Der Grossverteiler hat die Absicht geäussert, das Geschäft in Murten auch am Sonntag offen zu halten.

Finanzieller Engpass

Anton Brülhart, Präsident des Stiftungsrates, stellte die finanzielle Situation des Stiftungsrates ins Zentrum seines Jahresberichtes. In den vergangenen Jahren war es dem BZB durch umsichtige finanzielle Planung gelungen, regelmässig ansehnliche Abschreibungen vorzunehmen. Wie er ausführte, konnte bis jetzt mit der Katholischen Kirchlichen Körperschaft des Kantons Freiburg noch keine befriedigende Lösung gefunden werden, wie die Leistungen des BZB im Dienst der Kirche finanziell abgegolten werden sollen. Dies ist einer der Gründe für den finanziellen Engpass, in welchem das BZB gegenwärtig steckt.

Die Rechnung 1999 wurde von Kurt Grüring im Detail vorgestellt. Sie schliesst mit einem Cash-Flow von 55667 Franken. Nach ordentlichen Abschreibungen von 60000 Franken und ausserordentlichen von 36000 Franken weist die Rechnung einen Verlust von 40332 Franken aus. Budgetiert war gar ein Defizit von 55000 Franken. Auch wenn das Defizit tiefer ausgefallen sei als vorgesehen, gebe dieses Ergebnis zu Sorge Anlass. Niemand könne es sich auf längere Sicht leisten, von der Substanz zu leben, meinte Kurt Grüring.
Die Delegiertenversammlung unter der Leitung von Edi Lehmann nahm auch Kenntnis von der Demission von Bischofsvikar Thomas Perler, der seinen Wohnsitz in Burgbühl hat. Sowohl Anton Brülhart wie auch Rosmarie Bürgy lobten ihn als überzeugten, zuverlässigen und tatkräftigen Förderer des BZB. Thomas Perler seinerseits bedankte sich für die Gemeinschaft, die er in den vergangenen 10 Jahren in Burgbühl erleben durfte. «Burgbühl ist ein Segen für Deutschfreiburg», meinte er.

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