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Ein Strassenschild sorgt für Schlagzeilen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

1986 gab es immer wieder Versuche von verschiedenen Gruppierungen, etwas mehr Zweisprachigkeit in den Kanton Freiburg und in die Stadt Freiburg zu bringen.

Dafür hat sich auch die Deutschfreiburger Partei eingesetzt. Sie ist vom Schriftsteller und Querdenker Franz Aebischer gegründet worden, der im Oktober 1987 zu den Ständeratswahlen angetreten ist.

Zweites Schild angebracht

Unter dem Titel «Kein ‹Rathausplatz› mehr» ist in den FN am 6. November 1986 ein Artikel erschienen, in dem es da­rum ging, dass die Stadt Freiburg mit Nachdruck gegen eine Aktion von Franz Aebischer vorgegangen ist.

Dieser hatte mit seinen Mitstreitern im August 1986 unter dem offiziellen Strassenschild «Place de l‘Hôtel de Ville» ein zweites mit der Aufschrift «Rathausplatz» angebracht – es war genau gleich gestaltet wie ein offizielles Strassenschild der Stadt Freiburg.

Ein Angestellter des städtischen Grundbuchamtes hat das Strassenschild innert weniger Tage wieder entfernt. Der damalige Leiter des Amtes, Yvan Jelk, wird in den FN zitiert. Er habe den Befehl dazu gegeben, «weil falsche Angaben nicht geduldet werden können.» Bei der Bezeichnung der Freiburger Strassen und Plätze «dürfen keine Namen verwendet werden, die nicht existieren.» 1986 war es illegal, Strassen und Plätze in der Stadt zweisprachig anzuschreiben.

im

In der Serie «Aus dem Archiv» stöbern die FN in alten Zeitungsbänden und erinnern daran, was in früheren Zeiten für Schlagzeilen gesorgt hat.

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