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Ein Tal wehrt sich gegen ein geplantes Kieswerk

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Als eines der schönsten Dörfer der Schweiz bezeichnet Schweiz Tourismus Lessoc. Das Dörfchen liegt zwischen der Gemeinde Bulle und der Ortschaft Montbovon im Greyerz­bezirk, eingebettet im Intyamon-Tal.

Der Dorfverein Lessoc sorgt sich jedoch nun um die Idylle im Tal. Denn das Bauunternehmen Orllati plant in Lessoc ein Kieswerk und eine Deponie für Aushub- und Ausbruchmaterial. Der Dorfverein hat eine Petition lanciert und diese gestern mit 2654 Unterschriften bei der Freiburger Staatskanzlei eingereicht. Der Staatsrat wird sie später beantworten.

«Wir haben vor allem viele Fragen», sagt François Both, Präsident des Dorfvereins. Noch bestehe kein konkretes Gesuch für das Kieswerk und die Deponie. «Wir wollen aber so früh wie möglich intervenieren.» Das Werk würde die Landschaft zwischen Lessoc und Montbovon für immer verändern, befürchtet er. «Dabei ist es diese intakte Landschaft, auf die der Tourismus im Tal setzt.» Zudem würde ein Kieswerk deutlich mehr Lastwagen in die Region bringen. «Das macht den Strassenverkehr gefährlich und schadet der Umwelt.»

Es ist nicht das erste Mal, dass Orllati mit einem Deponieprojekt auf Granit stösst: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Cheyres-Châbles haben im Februar eine Initiative gegen den Bau und den Betrieb einer Deponie für Aushub- und Ausbruchmaterial klar angenommen.

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