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Ein Wasserspiel für den Domino-Park

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Mehr Schatten, neue Kinderspiele, ein Wasserspiel und einen neuen Bodenbelag beim Spielplatz: Das wünschten sich die Generalratsmitglieder Valérie Rück, Blaise Fasel (beide CVP) und Raphaël Casazza (FDP) für den Domino-Park im Perollesquartier. «Der Park entspricht nicht mehr in allen Belangen den Bedürfnissen seiner Benutzer», schrieben die drei in einem Postulat.

Geld wird anderswo benötigt

Am Dienstagabend antwortete Gemeinderätin Andrea Burgener (SP) auf den Vorstoss. Vertreter der Baudirektion hätten mit dem Quartierverein über die Vorschläge diskutiert. Der Verein möchte einen grösseren Spielplatz, der auch für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren geeignet ist. Das Budget der Stadt sehe aber keine Vergrösserung des Domino- Parks vor, der erst vor knapp zwanzig Jahren entstanden sei, auch keine Umgestaltung. Hingegen wäre es möglich, ein Wasserspiel zu installieren, so Burgener. «Doch setzen wir unsere finanziellen Mittel zuerst in jenen Quartieren ein, deren Spielplätze weniger umfassend sind, oder die noch gar keine Spielplätze haben.» Immerhin biete der Domino-Park Spielplätze auf 780 Quadratmetern Land, zwei Pétanque-Bahnen, zwei Tischtennis-Tische, eine Rasenfläche von 6800 Quadratmetern, ein Basketballfeld und Velowege. «Nur wenige Quartiere haben das Glück, einen Park zu haben, der so viele Aktivitäten ermöglicht», sagte Burgener. Trotzdem sei die Gemeinde bereit dazu, in der einen Spielplatzecke ein Wasserspiel zu installieren – dies auch, weil der Quartierverein Perolles dabei mithelfe.

Bäume wachsen langsam

Nein sagte die Baudirektorin aber zu mehr Schatten und einem anderen Bodenbelag. Bei den Spielplätzen sorgt der Kiesbelag immer wieder für Ärger, weil er auf Schuhen und Kleidern weisse Staubspuren hinterlässt. «Alternative Beläge haben uns aber auch nicht überzeugt», sagte Andrea Burgener.

Mehr Schatten werde es geben, wenn die Bäume grösser seien, so die Gemeinderätin. «Sie wachsen aber nur langsam, weil der Untergrund für sie nicht geeignet ist.» Um dies zu ändern, müssten grosse Gruben gegraben werden. «Das würde die bestehende Anlage zerstören.»

Raphaël Casazza – er ist nicht nur Generalrat, sondern auch Vizepräsident des Quartiervereins Perolles – zeigte sich erfreut darüber, dass der Verein und der Gemeinderat diesen Kompromiss gefunden haben. «Zuerst sah es danach aus, als ob die Gemeinde gar nicht auf unser Projekt eintreten wolle.» Der Quartierverein ist bereit, selber Geld und Zeit zu investieren. So wird er nun zusammen mit Ruth Vorlet – die Landschaftsarchitektin hat den Park gestaltet – ein Projekt ausarbeiten und dieses dem Gemeinderat unterbreiten.

«Wir bedauern sehr, dass der Gemeinderat nicht bereit ist, das Kies auf dem Spielplatz zu ersetzen», sagte Raphaël Casazza. «Die Leute beschweren sich deswegen regelmässig beim Quartierverein.» Darum halte er an der Bitte, den Bodenbelag zu erneuern fest – dies gelte auch für andere Spielplätze mit dem­selben Kies, beispielsweise im Juraquartier.

Juraquartier

«Karussell-Platz» bleibt vorderhand, wie er ist

SP-Generalrat Pierre-Alain Perritaz forderte in einem Postulat, der «Karussell-Platz» beim Teich im Juraquartier sei zu beleben – beispielsweise mit Pétanque-Bahnen, Tischen und Bänken. «Dies war einmal ein wunderbarer Ort, nun beschweren sich die Quartierbewohner über dessen Zustand», sagte Perritaz im Rat. Laut Gemeinderätin Andrea Burgener (SP) sieht der Agglomerationsplan 3 vor, den Park aufzuwerten. «Die Stadt hat ihre Prioritäten aber auf andere Projekte gelegt.» Ab 2019 werde der Park ein Experimentier-Ort für die Biodiversität.

Einheitliche Möblierung

Die SP-Mitglieder Giovanna Garghentini Python, Martin Kuhn und Anne Casabene Thévoz verlangten, Grünflächen und Plätze in der Stadt seien zu möblieren. Burgener sagte nun zu, einen Plan für einheitliche Bänke, Tische, Liegestühle und Grillplätze zu erarbeiten.

njb

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