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Einander in Stresssituationen unterstützen

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Ratgeber Beziehung

Autor: Nadia Dupont

Einander in Stresssituationen unterstützen

In letzter Zeit kommt mein Partner so verschlossen von der Arbeit heim. Ich denke, es ist etwas geschehen, das ihn nicht loslässt. Wie kann ich ihn in unterstützen?N.T.

Wenn der Stress zu intensiv ist und individuelle Bewältigung nicht ausreicht, besteht die Möglichkeit, den Partner einzubeziehen. Für die gemeinsame Bewältigung ist zentral, den Stress angemessen mitzuteilen. Genügend Zeit und Gesprächsregeln helfen zu verstehen, was passiert ist, und geben dem Dialog eine gewisse Tiefe.

Folgende Regeln haben sich bewährt: Eine klare Rollenaufteilung in Sprecher und Zuhörer. Zuerst legt der gestresste Partner während ein bis zwei Minuten die Sachlage dar. Danach soll er erzählen, welche Gefühle und Gedanken in ihm aufgekommen sind. Die Rolle des Zuhörers ist, interessiert zu folgen, zu verstehen, wie es dem Partner ergangen ist. Interpretieren Sie nichts, geben Sie keine Ratschläge. Fassen Sie die relevanten Inhalte laufend zusammen. Fragen sollen wohlwollend und offen gestellt werden. (Auf offene Fragen kann man nicht mit «Ja» oder «Nein» antworten.) Diese Phase dauert etwa eine Viertelstunde.

Jedes Problem hat zwei Seiten, eine emotionale und eine sachliche. Partnerschaftliche Unterstützung beginnt auf der emotionalen Seite. Zeigen Sie Verständnis und Wertschätzung: «Ich kann gut nachvollziehen, dass Dir die Situation Angst gemacht hat.» Machen Sie Mut: «Ich weiss, dass Du das schaffst.» Betonen Sie den Zusammenhalt: «Aber Du bist nicht allein, zusammen schaffen wir das.» Sie können dann in einem zweiten Schritt sachliche Unterstützung anbieten.

Nadia Dupont ist Psychologin FSP und arbeitet für das Familieninstitut für Forschung und Beratung an der Universität Freiburg. Sie ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt im Broyetal.

www.paarlife.com; Kostenlose Beratung Partnerschaftsfragen freitags, 14–16 Uhr, Familieninstitut Uni FR, 026 300 73 57.

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