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Eine Alternative im Kunstbusiness

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Wojtek Klakla setzt mit der Galerie «art et cadre» einen Kontrapunkt

Wojtek Klakla will neben der Abteilung «Einrahmungen» – handwerklich ausgeführte Rahmen nach Mass – regelmässig Kunstausstellungen organisieren. Der 33-jährige Galerist und Maler – er hatte in Krakau (Polen) die Kunstakademie besucht – kam vor drei Jahren mit seiner Freundin nach Freiburg, weil sie hier ein Studium begann. Und seit knapp drei Jahren arbeitet Wojtek Klakla in dem Rahmengeschäft «art et cadre». Die Freiburger Nachrichten unterhielten sich mit dem Galeristen über seine Ziele und Wünsche.

Das bin in erster Linie ich. Doch werde ich von meiner Frau und einigen Freunden unterstützt. Es ist wichtig, dass ich mit anderen diskutieren kann. Man verrennt sich zu schnell in die falsche Richtung.

Ich wollte immer schon Ausstellungen machen und eine Galerie führen. Die Arbeit im Rahmengeschäft ist auf die Dauer auch unbefriedigend. Aber so kann ich nun die Arbeit mit der Galerie verbinden. Die Galerie ist zu den Geschäftszeiten offen. So muss ich nicht noch zusätzlich die Galerie «hüten».

Ich fand schon, dass es Lücken gab. Wir wollen hier in erster Linie Malerei der Moderne zeigen, und vor allem auch junge Künstler und Künstlerinnen berücksichtigen.

Nicht direkt. Hier wird das zu sehen sein, was ich gut finde. Ich will ein kompromissloses Programm machen, wo die künstlerische Qualität das einzig ausschlaggebende Kriterium ist.

Wir sind weniger verrückt als die Kunsthalle Fri-Art und weniger verkäuflich als die «Galerie Cathédrale».

Ich will erreichen, dass Leute Ausstellungen ansehen kommen, die sich sonst kaum in eine Galerie wagen. Die Verbindung Galerie/Geschäft ist insofern ideal, um «Normalverbraucher» mit Kunst in Kontakt zu bringen.

Einige Künstler kenne ich von früheren Ausstellungen. Ich habe vor rund zwei Jahren einige Ausstellungen organisiert – mit polnischen Künstlern, aber auch mit Freiburgern. Und ich hatte auch mit einigen von ihnen gemeinsam ausgestellt. Die Liste der Künstler (vgl. Kasten) ist natürlich nicht abgeschlossen. Aber ich will nicht jeden Künstler nehmen.

Ich möchte das zeigen, was ich gut finde. Die Linie der Galerie wird also durch meinen Geschmack definiert. Aber das wird sicher nicht eintönig. Mit einem guten Gespür für Ehrlichkeit kann man vieles gut finden. In der heutigen postmodernen Zeit ist es keine Sünde, verschiedene Sachen zu mischen oder hintereinander zu zeigen.

Es ist ungefähr halb-halb. Für die Galerie habe ich einen Raum, der vom Schaufenster aus gut einsehbar ist und einen zweiten kleineren Raum.

Ich will natürlich soviel wie möglich machen, sechs bis acht pro Jahr. In den zwei bis drei Wochen zwischen den eigentlichen Ausstellungen sind jeweils Bilder aller von mir vertretenen Künstler zu sehen.

Das wird ein Kollege aus Polen sein: Fryderyk Heincel. Seine Arbeiten sind sehr ausdrucksstark. Für mich ist er derzeit einer der interessantesten Künstler aus Krakau. Das wird sicher eine spezielle Ausstellung.

Die Kosten für die Galerie werden durch die Einnahmen aus dem Geschäft für Einrahmungen gedeckt. Natürlich sollten auch die Werke der Künstler Käufer finden.

Durch diese finanzielle Unabhängigkeit habe ich die Möglichkeit, die Kunst wirklich nach meinen künstlerischen Vorlieben auszusuchen.

Das hat sich so entwickelt. Allein hier in der Pierre-Aeby-Gasse hat es den Showroom BB, das Atelier von Jean-Pierre Humbert, unsere Galerie und die Galerie APC – mit der wir übrigens für den 16. September ein Kulturfest planen. An der Murtengasse stehen das Museum für Kunst und Geschichte, der Espace Tinguely und später auch noch das Gutenbergmuseum. Es müsste doch möglich sein, das Burgquartier künstlerisch zu beleben…

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