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Eine Brücke zwischen den Gemeinden

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Eine Brücke zwischen den Gemeinden

Giffers und Tentlingen weihen neuen Werkhof mit Feuerwehrlokal ein

Giffers und Tentlingen haben das neue Mehrzweckgebäude mit Feuerwehrlokal, Werkhof und Sammelstelle sowie ein neues Atemschutzfahrzeug eingeweiht. Erstmals ist damit ein grösseres Gemeinschaftswerk beider Gemeinden auf Tentlinger Boden realisiert worden.

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

Die Planung für das neue Gebäude hat einige Jahre beansprucht. Bis die notwendigen Landkäufe getätigt waren, das 1,8-Mio.-Franken-Projekt geplant und von den Bürgern beider Gemeinden abgesegnet worden ist und auch die letzten Einsprachen behandelt worden sind, vergingen einige Jahre. Nach dem Spatenstich am 4. Mai 2005 mussten die Bauarbeiten wegen des langen und strengen Winters einige Zeit ausgesetzt werden, wie Vitus Vonlanthen, Ammann von Tentlingen und Präsident der Baukommission, an der Feier vom Samstag erklärte.

Auf Tentlinger Boden

«Erstmals in der Geschichte der Zusammenarbeit zwischen beiden Gemeinden ist ein Werk auf Tentlinger Boden realisiert worden», betonte Ruedi Vonlanthen, Ammann von Giffers. Man habe es geschafft, Synergien zu nutzen und mit wenig Geld Grosses zu vollbringen. «Der neue Werkhof hat symbolischen Charakter», führte er aus. Es sei ein gemeinsamer Begegnungsort, ein Zeichen, das die beiden politischen Gemeinden noch fester miteinander verbinde. «Dieses Werk ist nicht nur eine Errungenschaft der Technik und der menschlichen Arbeit, sondern auch eine Brücke zwischen den beiden Gemeinden, Giffers und Tentlingen sind stärker zusammengewachsen.»

Zivilschutzräume

Im markanten Mehrzweckgebäude an der Strasse zwischen beiden Gemeinden hat die 60 Mann starke Feuerwehr neue Räumlichkeiten bekommen. Bisher waren an mehreren Standorten Fahrzeuge und Material untergebracht. Neben dem Werkhof und der Abfall-Sammelstelle sind im Untergeschoss auch 157 Schutzräume eingerichtet worden. Diese werden unter anderem als Archiv für beide Gemeinden verwendet, wie Architekt Josef Catillaz ausführte. Der Werkhof kann zudem Teile des Materials in der ehemaligen Halle der Sägerei auf dem Gelände unterbringen. Das Gebäude ist so gebaut, dass es bei Bedarf vergrössert werden kann.

Neues Atemschutzfahrzeug

Pfarrer Hubert Vonlanthen stellte nicht nur das neue Gebäude unter den Schutz des Herrgotts. Sein Segensspruch galt ausserdem zwei anderen Objekten: einem neuen Atemschutzfahrzeug und einem Kunstwerk (siehe Kasten). Mit dem Atemschutzfahrzeug sei die Feuerwehr für neue Herausforderungen gewappnet, die sich durch grösseres und vielseitigeres Gefahrenpotenzial ergeben, unterstrich Cathrine Isler, Gemeinderätin von Giffers.Das mit acht Atemschutzgeräten ausgestattete Fahrzeug hat 131 000 Franken gekostet – die Kantonale Gebäudeversicherung subventioniert 40 Prozent der Kosten. Paul Bähler von der Lieferfirma Vogt AG erklärte die Details des Fahrzeugs. Unter anderem ist es möglich, dass die Feuerwehrleute die Geräte während der Fahrt betriebsbereit machen können, so dass wertvolle Minuten gespart werden können.Pierre Ecoffey, Direktor der Kantonalen Gebäudeversicherung, unterstrich die Pionierarbeit und den Vorbildcharakter von Giffers und Tentlingen im Bereich Zusammenarbeit der Feuerwehren. Diese sind nämlich bereits seit 1971 in einem Korps vereinigt. Damit würden sie ihre Kräfte zum Schutz der 2600 Einwohner und der 1200 Gebäude mit einem versicherten Wert von 565 Mio. Franken konzentrieren. Die KGV beteiligt sich auch am Feuerwehrlokal mit 180 000 Franken Subventionen.

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