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Eine entspannte Finanzlage

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Eine entspannte Finanzlage

Tafers budgetiert Ertragsüberschuss für das kommende Jahr

Dank verbesserten Steuererträgen bei gleichzeitiger Stagnation der Ausgaben sieht das Budget 2004 der Gemeinde Tafers schwarze Zahlen vor. In absehbarer Zeit soll daher die Möglichkeit einer Steuersenkung geprüft werden.

Von PATRICK HIRSCHI

«Heute präsentiere ich zum dritten Mal ein Budget», bemerkte Syndic Roman Schwaller anlässlich der Gemeindeversammlung am Freitag in der Aula der OS Tafers, «und es wird von Mal zu Mal besser.» Bei einem Aufwand von 11,5 Millionen sieht die laufende Rechnung einen Ertragsüberschuss von knapp 18 000 Franken vor. Gemäss Schwaller könne man mit Abschreibungen in der Höhe von 800 000 Franken rechnen. Die 49 Anwesenden stimmten dem Budget für die laufende Rechnung einstimmig zu.

Wasserreservoir Juch
soll aufgehoben werden

Roman Schwaller vermutet, dass Tafers ab dem Jahr 2005 von der Klasse 4 wieder in die Klasse 3 der Gemeindeklassifikation zurückkehrt. Dadurch würde sich zwar der Gemeindeanteil an Kostenverteilungen von Zweckverbänden und kantonalen Töpfen wieder erhöhen. Dennoch sei es ausdrücklicher Wunsch des Gemeinderates, dass Tafers in absehbarer Zeit «steuertechnisch wieder attraktiver wird», wie es der Ammann ausdrückte.

Der Investitionsvoranschlag für das kommende Jahr sieht Ausgaben in der Höhe von etwa 7,6 Millionen Franken vor. Dem stehen Einnahmen von rund 826 000 Franken gegenüber. Eine Genehmigung des Investitionsbudgets durch die Gemeindeversammlung erübrigte sich, da über die einzelnen Posten zum Teil bereits an vergangenen Versammlungen abgestimmt wurde oder eine Abstimmung noch bevorsteht.

Am Freitag entschieden die Bürgerinnen und Bürger von Tafers lediglich über einen Planungskredit zur Erweiterung der Wasserversorgung. Der Betrag von 80 000 Franken (bis und mit Baueingabe) wurde einstimmig genehmigt.

Bei der Vorstellung des Projektes erklärte Gemeinderat Roland Vogelsang, dass das Reservoir Juch abgerissen wird, während man gleichzeitig das Reservoir Rütteli um eine neue Kammer von 500 Kubikmetern erweitern will. Die Vorteile dieser Variante seien, dass dadurch überall in der Gemeinde dasselbe Trinkwasser zur Verfügung stünde, eine Notwasserversorgung mit Alterswil möglich wäre und im Juch neues Bauland entstehen könnte. Die Gesamtkosten des Vorhabens werden auf 1,2 bis 1,5 Millionen Franken geschätzt.

Ein Fussballplatz auf Wanderung

Die Versammlung stimmte ebenfalls der Statutenänderung des Alters- und Pflegeheimes Sense-Mittelland zu. Eine Bürgerin schlug dem Gemeinderat in diesem Zusammenhang vor, dem Heimvorstand den Auftrag zu geben, einen Namen für das Heim zu suchen. Nach wie vor gebe es zahlreiche Verwechslungen mit dem anderen Pflegeheim in Tafers.

Im Weiteren genehmigten die Anwesenden die kostenlose Übernahme der Windhaltastrasse, des Sägetrainwegs, der Oberdorfstrasse und einer Seitenstrasse im Kleinschönberg. Gemeinderat Josef Cattilaz erklärte, dass die Gemeindeversammlung über dieses Traktandum entscheiden müsse, weil mit der Übernahme Folgekosten verbunden sind.

Gemeinderat Charles Riedo präsentierte eines der zwei Projekte, über die an der Frühlingsversammlung entschieden wird. Zum einen steht eine Verschiebung des Fussballplatzes hinter dem Primarschulhaus bevor. Das Terrain wird um etwa 15 Meter vom Schulhaus weg verschoben. Gleichzeitig wird das Spielfeld auf 100 mal 64 Meter verbreitert. Dadurch werde der Platz vom Schweizerischen Fussballverband anerkannt, was wiederum eine finanzielle Unterstützung ermögliche. Die Kosten belaufen sich auf 170 000 Franken.

Das zweite Projekt ist ein Beitrag von 30 000 Franken für Lärmschutzmassnahmen beim 300-Meter-Schiessstand. Der Schützenverein wird sich mit 11 000 Franken ebenfalls an den Kosten beteiligen, vorwiegend durch das Ausführen von Arbeiten, wie Josef Cattilaz sagte.

Im Weiteren wird die Gemeindeversammlung im Frühling über einen Landaustausch zu entscheiden haben. Bei der Langenbitze, in der Nähe der Hundepension, soll ein neuer Pistolenschiessstand entstehen. Gemäss Cattilaz werde das Projekt zurzeit vom Kanton geprüft.

Unter dem Traktandum «Verschiedenes» erwähnte Roman Schwaller, dass sich die Spitex von Tafers mit jener von Wünnewil, Flamatt, Überstorf und Bösingen zusammengeschlossen hat. Am 20. Dezember wird die Gemeinde übrigens einen kleinen Empfang für Urs Schwaller, den neu gewählten Ständerat, veranstalten.

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