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«Eine erste Visitenkarte»

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«Eine erste Visitenkarte»

Diplomfeier an der KDMS

169 junge Leute verlassen die Kantonale Diplommittelschule KDMS nach einem dreijährigen Studium. Nicht mit einem Freipass für den Arbeitsmarkt, sondern mit einer ersten Visitenkarte, wie der Jury-Präsident an der Diplomfeier meinte.

Von ARTHUR ZURKINDEN

In der Tat ist die KDMS – nach einem neuen Namen wird gesucht – in erster Linie eine Vorbereitungsschule für die Fachhochschulen, insbesondere des Gesundheits- und Sozialbereiches. 30 werden den Vorbereitungskurs für die Pädagogische Hochschule absolvieren, aber auch andere Bildungswege (Lehren, Sprachaufenthalte usw.) werden nach der KDMS eingeschlagen. Dies gilt vor allem für jene 40, welche die Schule nach einem oder zwei Jahren ohne Diplom verlassen.

Immer grösser

Seit 32 Jahren gibt es die KDMS, wie deren Direktor Jean-François Comment am Donnerstag im Forum Freiburg in Erinnerung rief. Dabei kam er auf die neuen Gebäulichkeiten und die Renovation des «alten Kantonsspitals» zu reden, die am vergangenen 25. Juni offiziell eröffnet worden sind. «Es war eine Notwendigkeit.»

Und so kann die KDMS weiter wachsen, im Herbst von heute 620 auf 710 Schülerinnen und Schüler. Drei neue Klassen werden eröffnet, um die 90 zusätzlichen Schüler aufzunehmen. Und rund 90 Lehrpersonen werden sich der jungen Menschen annehmen.

Der Direktor kam auch ins Schwärmen, als er das Musical «Ah Dieu! Que la guerre est jolie» erwähnte, das im Rahmen der Einweihungsfeier von 150 Mitwirkenden aufgeführt wurde und das bedeutende Ereignisse des Ersten Weltkrieges in Erinnerung rief. 3000 Besucher sahen diese «meisterhafte Geschichtsstunde» an elf Aufführungen. Lehrpersonen und Schüler haben laut Comment so ihren Einfallsreichtum, ihren Dynamismus und ihren Sinn für Organisation und Empfang unter Beweis gestellt.

«Die Schule vergisst euch nicht. Sie wünscht euch auf dem weiteren Weg viel Erfolg. Ihr werdet nicht unbedingt die grossen Manager dieser Welt sein. Aber unsere so komplexe und zerbrechliche Gesellschaft wird euch nötig haben», sagte der Direktor zu jenen, welche die KDMS verlassen.

Jean-François Comment musste aber auch Abschied nehmen von Lehrpersonen. Eine besondere Würdigung erfuhren dabei Roseline Canevascini und vor allem Andrée Cordey, die schon bei der Gründung der Schule vor 32 Jahren dabei war. «Sie hat während so vielen Jahren den Röschtigraben an unserer Schule überbrückt», hob Direktor Comment ihre Zweisprachigkeit hervor.

Als grosse Familie bezeichnete Staatsratspräsident Michel Pittet die KDMS, was auch das Erfolgsrezept dieser Schule sei. Er gab den Diplomandinnen zu verstehen, dass der Arbeitsmarkt keine Geschenke mache. Deshalb riet er ihnen, gut vorbereitet zu sein. Wie im Sport würde oft im Leben auch der «Zielfilm» über Sieg oder Niederlage entscheiden. Um zu den Besten zu gehören, müsse ein zusätzlicher Effort geleistet werden.

Bloss ein Anfang

Für Claude Rohrbasser, Präsident der Prüfungskommission, bedeutet ein KDMS-Diplom bloss einen Anfang, ein Fähigkeitsausweis für die Weiterbildung, eine erste Visitenkarte. Um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden, seien Analysen der persönlichen Situation und Neuorientierungen an der Tagesordnung. Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und Streben nach Höherem dürfen nicht nachlassen, ohne aber die Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt zu vergessen. Die Fähigkeit zu kommunizieren, der Aufbau eines Netzwerkes, der Erfahrungsaustausch mit andern Fachleuten, das Erlernen von Fremdsprachen usw. sind für ihn Erfolgsrezepte, die er den jungen Leuten mit auf den Lebensweg geben wollte.

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