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Eine «Jubilarin» in Topform

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Untertitel: Ara Sensetal in Laupen: Seit 25 Jahren im Dienste des Gewässerschutzes

Autor: Von ANTON JUNGO

Pro Tag erreichen über ein viele Kilometer langes Kanalisationsnetz rund 20 Millionen Liter Wasser die Ara in Laupen: die Abwässer von 52000 Personen sowie aus Industrie- und Gewerbebetrieben, die nochmals der Abwassermenge von 30000 Personen entsprechen. Bei einer solchen Wasserzufuhr wäre das Staubecken des Schiffenensees in rund sechs Jahren gefüllt. Doch nur etwa die Hälfte dieser Menge ist Abwasser im engen Sinn; der Rest besteht aus Regen- und Fremdwasser (Drainagen usw). Pro Jahr fallen in der Ara Sensetal aber 30000 Kubikmeter Klärschlamm an.

Tag der offenen Tür in einer
topmodernen Anlage

Am Samstag, 23. August, findet in der Ara Sensetal aus Anlass der Betriebsaufnahme vor 25 Jahren ein Tag der offenen Tür statt. Die Verantwortlichen laden dazu ein, das Funktionieren einer topmodernen Abwasserreinigungsanlage kennen zu lernen. Der Gemeindeverband hat in den vergangenen Jahren umfangreiche Investitionen getätigt, so dass die «Jubilarin» heute wieder auf dem neuesten Stand ist und alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Der Wert der Anlage beläuft sich auf rund 90 Millionen Franken.

Die Initiative für die Gründung eines Gemeindeverbandes zur Erstellung einer gemeinsamen Abwasserreinigungsanlage war 1962 von der Gemeinde Neuenegg ausgegangen. Schon damals war die Rede von einem grenzüberschreitenden Werk; dachte man doch an den Einbezug der bernischen Gemeinden Köniz und Laupen sowie der freiburgischen Gemeinden Wünnewil (heute Wünnewil-Flamatt) und Bösingen. Schon 1964 beschloss Schmitten, sich dem Vorprojekt anzuschliessen.
Die sechs Gemeinden gründeten dann 1970 auch den Verband. Als 1973 die Verbandsstatuten genehmigt wurden, war die Zahl schon auf 15 angewachsen.

Erweiterung des Verbandsgebietes

Das Einzugsgebiet der Ara Sensetal hat sich seither stetig erweitert. Es traten sowohl weitere bernische wie freiburgische Gemeinden beziehungsweise Regionen dem Gemeindeverband bei. So 1982 die Region Rüschegg-Rüeggisberg und 1985 die Region Obere Bibera (Cordast, Cressier, Gurmels, Jeuss, Kleingurmels, Liebistorf. Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts hätte Düdingen die gemeindeeigene Kläranlage sanieren müssen. Die Gemeinde beschloss aber 1994, sich der Ara Sensetal anzuschliessen. Dem Verband gehören heute 32 Gemeinden an, 14 bernische und 18 freiburgische.

Die Ara Sensetal beschäftigt seit diesem Jahr fünf Voll- sowie vier Teilzeitangestellte. Seit 1989 ist Toni Fahrni verantwortlicher Betreibsleiter. Der Vorstand des Gemeindeverbandes wird seit 2001 von Marcel Lehmann aus Kleinbösingen präsidiert.

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