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Eine Niederlage, die hoffen lässt

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Sieben Monate nach dem letzten Meisterschaftsmatch konnte Floorball Freiburg am Samstag wieder einen Ernstkampf austragen. «Es war hammermässig, wieder spielen zu können», freute sich Trainer Stefan Hayoz nach dem Spiel gegen UHT Eggiwil. Dass sein Team beim Saisonauftakt mit 5:8 den Kürzeren zog, vermochte seine Euphorie nur geringfügig zu dämpfen. «Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn wir gewonnen hätten, aber schon die Tatsache, dass nach der langen Pause und in der nach wie unsicheren Corona-Lage überhaupt wieder Unihockey gespielt werden kann, ist sehr positiv.»

Führung leichtfertig hergegeben

Der Entzug der letzten Monate war den Spielern anzumerken. Bis in die Haarspitzen geladen, legten beide Teams los wie eine Rakete. Den Steuerknüppel hatten die Freiburger anfangs besser im Griff, durch Loic Barbey (2.) und Noé Sprunger (10.) konnten sie zweimal den Ball ins gegnerische Tor leiten.

Die Freude über den Vorsprung hielt jedoch nur 67 Sekunden. Die Emmentaler Rakete erreichte nun ebenfalls ihre Umlaufbahn und machte innerhalb von 243 Sekunden aus dem 2-Tore-Rückstand eine 3:2-Führung (14.). «Keine Ahnung, wie wir die Führung so leichtfertig aus der Hand geben konnten, obwohl wir klar überlegen waren», wirkte Trainer Hayoz sogar am Montag noch ratlos. «Die Spieler haben sich wohl zu siegessicher gefühlt und einen Gang zurückgeschaltet. Das hat Eggiwil kaltblütig ausgenutzt.»

Die Berner waren spielerisch nach wie vor nicht das bessere Team, aber sie waren kaltblütiger und hatten das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Beim 1:2-Anschlusstreffer profitierten sie von einem individuellen Fehler in der Freiburger Defensive, dem Ausgleich ging ein Freistoss voraus, und beim 3:2-Führungstreffer wurde der Ball von einem Freiburger Fuss ins eigene Gehäuse abgelenkt.

Einbruch im letzten Drittel

Die Pausenanweisung ihres Trainers, wieder schneller zu spielen und den Gegner früher zu stören, setzten die Freiburger im zweiten Drittel wieder konsequenter um. Ein Doppelschlag innerhalb von 12 Sekunden durch Olivier Müller und Basil Aerschmann brachte sie in der 31. Minute mit 4:3 in Front. Und auf den Ausgleich in Unterzahl (36.) reagierten die Platzherren kurz vor der Pause mit dem erneuten Führungstreffer.

Für den letzten Abschnitt durften die 183 Zuschauer, die den Weg in die Heilig-Kreuz- Halle gefunden hatten, zuversichtlich sein. Zum für Freiburger Verhältnisse relativ bescheidenen Zuschaueraufmarsch dürfte neben dem Respekt vor dem Coronavirus und der Maskenpflicht auch das schöne Spätsommerwetter beigetragen haben.

Der Beitrag von Freiburg auf das Skore sank im dritten Abschnitt auf null. Nach dem 5:5-Ausgleich in der 44. Minute hatten die Saanestädter zwar durchaus Chancen, die Partie wieder an sich zu reissen. Doch sie brachten den Ball nicht mehr am gegnerischen Goalie vorbei. Eggiwil schon, sogar noch dreimal, so dass am Ende eine deutliche 5:8-Heimniederlage für Freiburg resultierte.

Vielversprechende Junge

Acht Gegentore waren natürlich nicht nach dem Geschmack von Stefan Hayoz. «Mit unserer offensiven Spielweise sind wir konteranfällig, deswegen sind pro Spiel zwei Gegentore budgetiert», so der Coach. Acht Treffer seien aber etwas gar viel. «Da müssen wir konsequenter zu Werke gehen. Zudem funktioniert eine offensive Spielweise nur, wenn man vorne die Bälle reinmacht.»

Diesbezüglich nimmt der Trainer insbesondere seine «älteren Spieler» in die Pflicht. «Dass unsere 3. Linie, die aus fünf Jungen mit einem Durchschnittsalter von knapp 20 Jahren besteht, die beste Bilanz (+3) aufweist, ist eher ungewöhnlich.» Zugleich zeigt es aber auch, dass die verjüngte Freiburger Equipe einige vielversprechende Nachwuchstalente in ihren Reihen hat. «Wenn die Jungen die erfahrenen Spielern bedrängen und sie aus ihrer Komfortzone holen, ist das durchaus positiv», begrüsst Stefan Hayoz den internen Konkurrenzkampf.

Telegramm

Freiburg – Eggiwil 5:8 (2:3, 3:1, 0:4)

Heilig-Kreuz-Halle. – 183 Zuschauer. – Tore: 2. Barbey (E. Aerschmann) 1:0. 10. Sprunger (Zurich) 2:0. 11. Bigler (Wittwer) 2:1. 13. Wittwer (Fankhauser) 2:2. 14. Fankhauser (Lanz) 2:3. 31. Müller (Zürcher) 3:3. 32. B. Aerschmann (Barbey) 4:3. 36. Wittwer (Schlüchter) 4:4. 40. Sprunger (Ruffieux) 5:4. 44. Steiner (Wittwer) 5:5. 46. Pauli (Schlüchter) 5:6. 50. Hofer (Pauli) 5:7. 56. Schlüchter 5:8. Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Freiburg. Keine Strafen gegen Eggiwil.

Floorball Freiburg: Krattinger; Köstinger, Pass; B. Aerschmann, Barbey; Lommano, Wolfer; Müller, Zürcher, Brodard; E. Aerschmann, Roulin, Heini; Ruffieux, Zurich, Sprunger. – Eingewechselt: Halter, Pilloud, Andrey.

NLB. Männer. 1. Runde: Sarganserland – Thurgau 5:10. Ticino – Gordola 5:4. Langenthal Aarwangen – Davos-Klosters 7:6. Basel Regio – Kloten-Dietlikon 9:3. Grünenmatt – March-Höfe-Altendorf 4:6.

Schweizer Cup

Pflichtaufgabe erfüllt

Auf die 5:8-Auftaktniederlage in der NLB reagierte Floorball Freiburg am Sonntag mit einem klaren Sieg im Schweizer Cup. Gegen das 4.-Liga-Team Genf wurden die Saanestädter ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen mit 14:2.

Trainer Stefan Hayoz nutzte die Partie, um seinen Nachwuchsspielern Matchpraxis zu geben. So standen bei Freiburg fünf U18- und zehn U21-Junioren auf dem Feld.ms

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