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Eine nötige Investition für die Zukunft

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Brünisried baut sich ein Mehrzweckgebäude

Für einige stand die Zukunft der Gemeinde Brünisried auf dem Spiel, als es vergangenen Freitag um die Projektwahl für ein Mehrzweckgebäude ging. Bei einer Rekordbeteiligung von 126 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern konnte an der Gemeindeversammlung ein historischer Entscheid gefällt werden. Vor der Abstimmung wurden die Anwesenden seitens des Gemeinderates klar informiert. Eine grosse und speditive Vorarbeit leistete bereits die aus Behörden- und Vereinsmitgliedern zusammengesetzte Planungskommission, was mit einem Applaus bedacht wurde. Die Projektwahl wurde schliesslich mit 120 Ja-Stimmen, der Planungskredit von 120000 Franken gar mit 124 Stimmen ohne Gegenstimme angenommen. Ein eindeutigeres Votum ist in dieser Form kaum denkbar.

Transparente
Informationspolitik

Zuvor informierte Gemeinderat André Schwartz über den Antrag des Gemeinderats, der das billigste Projekt, das aber die Mindestanforderungen erfüllt (Saal, Gemeindeverwaltung, Zivilschutz- und Vereinsräume) und Kosten von ungefähr 2,2 Mio. Franken verursachen wird, vorschlug. Nichts vorgegaukelt wurde dem Stimmvolk, was die finanziellen Folgen eines solchen Projekts für die Gemeinde bedeutet. Finanzchef Beat Achermann, von Berufes wegen ausgewiesener Nationalökonom, informierte und dokumentierte anhand einer mehrseitigen Finanzplanung 2000-2006 die Bevölkerung über die finanziellen Aussichten. Er ging von einer vorsichtig positiven Wirtschaftsentwicklung aus, setzte aber bei den Finanzen Zahlen ein, die von einer etwas pessimistischen Grundstimmung geprägt sind. Sein Fazit lautete, dass ein Mehrzweckgebäude im vorgeschlagenen Ausmass nicht ohne eine moderate Steuererhöhung tragbar sein wird, bei der man immer noch in einer durchschnittlich vergleichbaren Steuerbelastung mit den übrigen Oberländer Gemeinden zu stehen käme.

Bei der anschliessenden Diskussion wurde schnell deutlich, dass beim Grundsatz Mehrzweckgebäude Ja oder Nein Einmütigkeit herrschte. Kaum jemand sieht ohne ein Minimum an Infrastruktur eine Zukunft für Brünisried als unabhängige Gemeinde. Durch die Sicherstellung dieser Infrastruktur erhofft man sich sogar einen zusätzlichen positiven Effekt: Die Gemeinde soll attraktiver werden für Neuzuzüger und eine vermehrte Bautätigkeit erfahren. Die Investition wurde als eine für die Zukunft angesehen, von der in erster Linie die Jungen werden profitieren können, allerdings wird das neue Gebäude für alle – generationenübergreifend – zur Verfügung stehen und von allen genützt werden können. Nicht vergessen sollte man dann, wenn es darum geht den konkreten Baukredit zu sprechen, dass dem ersten Schritt notwendig ein zweiter folgen muss, sprich der allfälligen Steuererhöhung ebenfalls zuzustimmen ist. Mit dem Hinweis, dass dem kommunalpolitisch historisch bedeutenden Abend ein national und europapolitisch wichtiges Abstimmungswochenende folgen wird, konnte die Versammlung geschlossen werden.

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