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Eine Person jeder Partei in den Agglo-Rat

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Autor: karin aebischer

Eine gute Woche nach dem Nein der Düdinger Bevölkerung zur Agglomeration Freiburg haben sich der Gemeinderat und je zwei Vertreter der Ortsparteien zusammengesetzt und über das Geschehene sowie über das weitere Vorgehen diskutiert. «Es war eine konstruktive Sitzung. Der Gemeinderat wird die Forderungen und Wünsche der Parteien nun besprechen», erklärt die Gemeindepräsidentin Hildegard Hodel-Bruhin den FN.

Die Präsidentin ad interim der FDP Düdingen, Ursula Eggelhöfer-Brügger, erläutert, dass sich an der Sitzung alle Parteien Düdingens damit einverstanden erklärt haben, je ein Mitglied der sechs Ortsparteien in den Agglomerationsrat (fünf Sitze) und in den Vorstand (1 Sitz) zu wählen. «Der Austritt wäre uns natürlich schon am liebsten. Doch Fakt ist, dass wir in der Agglomeration drin sind. Jetzt müssen wir schauen, wie wir die Interessen Düdingens in der Agglomeration am besten vertreten können», sagt sie.

An einem Strick ziehen

Die CVP, die SP und die Freien Wähler stehen ebenfalls voll und ganz hinter dieser Lösung. «Dass Düdingen an einem Strick zieht, muss im Vordergrund stehen», sagt Moritz Boschung, Vertreter der CVP. «Für die SP ist dies eine ideale Lösung. So steht den Gewinnern der Abstimmung ihr berechtigter Platz zu», meint Urs Hauswirth, Präsident der SP Düdingen.

Auch der CSP ist es gemäss dem Präsidenten Bruno Baeriswyl ein Anliegen, in Freiburg als Einheit aufzutreten. Er schlägt vor, dass sich die Parteien in Zukunft unabhängig vom Gemeinderat im Voraus zu den Agglomerations-Themen beraten und eine Stellungnahme abgeben. Für die Vertreterin der Freien Wähler, Brigitte Giroud, soll Düdingen ein starkes Mitglied der Agglomeration werden.

Das Zusammentreffen der Parteien habe nach anfänglichen Spannungen ein gutes Ende genommen, wie Brigitte Giroud erklärt. «Man konnte sich in guter Stimmung verabschieden», meint sie.

SVP will in den Vorstand

Anders tönt es beim Vertreter der SVP Düdingen, Daniel Piller. «Ich persönlich war mit diesem Vorschlag – für jede Partei einen Sitz – nicht einverstanden. Das Nein-Komitee müsste bevorzugt werden», erklärt er gegenüber den FN und fügt hinzu, dass die SVP wohl den Sitz im Vorstand der Agglomeration fordern werde.

In einem Communiqué hatte die SVP Düdingen bereits erklärt, dass das Abstimmungsresultat «personelle Konsequenzen» haben müsse. An der Sitzung vom Montag wurden gemäss Hildegard Hodel jedoch keine konkreten Forderungen in dieser Richtung gestellt.

Präsident Marcel Kümin erklärte auf Anfrage, dass die SVP mit «personellen Konsequenzen» auf den Rücktritt der Gemeindepräsidentin anspiele. «Frau Hodel macht in unseren Augen zu viele Fehler», sagt er. Heute Mittwoch wird die SVP ihr weiteres Vorgehen besprechen.

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