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Eine Suva-Lösung für die Krankenversicherung

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Meinungsbeitrag zur Abstimmung vom 28. September über die Einführung einer Einheitskrankenkasse

Wenn ich die Kampagne der Gegner der Einheitskasse in der Krankenversicherung

studiere, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Was da wohl aus purem Eigennutz geschrieben und erzählt wird, kann ich schlicht nicht nachvollziehen.

Wir Krankenversicherte können unseren Arzt, das Spital, Therapiefachleute selber wählen, und hier herrscht glücklicherweise ein echter Wettbewerb, und das wird auch so bleiben, wenn wir Ja sagen zur Einheitskasse. Alle heutigen Krankenversicherer müssen im Rahmen der Grundversicherung die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen bezahlen.

Ein Wettbewerb existiert diesbezüglich unter Ihnen überhaupt nicht. So versuchen sie, sich im Markt besser zu positionieren, indem sie Jagd machen auf sogenannte gute Risiken. Wir kennen dies, haben wir wohl schon alle unerwünschte Telefonanrufe von Maklern erhalten, die uns einen Kassenwechsel aufschwatzen wollten. Allerdings wollen sie dabei immer auch unser Alter wissen. Bald wird klar, dass sie nur an jungen, gesunden Personen interessiert sind.

Die Zahl der Versicherten in der Schweiz ist vorgegeben, da wir obligatorisch versichert sind. Somit ist diese unsinnige Jagd nach guten Risiken ein Nullsummenspiel, das viel Geld kostet. Eine aggressive Kasse kann durch Verbesserung der Risikostruktur kurzfristig vielleicht etwas günstigere Prämien anbieten, dafür muss die korrekt arbeitende Versicherung, die gute Risiken verlor, die Prämien anheben. Ein Spiel, das sich jährlich wiederholt, uns Versicherten viel Geld kostet (die Makler wollen schliesslich gutes Geld verdienen) und null Einfluss auf die medizinische Versorgung hat–wirtschaftlich gesehen ein Leerlauf sondergleichen.

Im Unfallversicherungsbereich von Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft haben wir seit über 100 Jahren die Einheitskasse Suva. Jährlich bei Rechnungsabschluss dieser nationalen Unfallversicherung sind wir des Lobes voll über das effiziente Arbeiten dieser so bedeutenden Sozialversicherung. Es leuchtet mir einfach nicht ein, warum man mit etwas logischem Denken nicht auch Ja sagen muss zur Einheitskasse im Krankenversicherungsbereich.

Wird jemand ernsthaft krank oder erleidet einen Unfall, dann geht er in der Regel zu seinem Hausarzt. Wenn bei einem Unfall die Einheitskasse Suva bezahlt, dann kann es doch auch eine künftige Einheitskasse im Krankheitsfall.

«Es leuchtet mir einfach nicht ein, warum man mit etwas logischem Denken nicht auch Ja sagen muss zur Einheitskasse im Krankenversicherungsbereich.»

 

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