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Eine Wahl der Vernunft

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Bekanntlich wird der erste Wahlgang vom Herzen gesteuert: Man wählt die Person, die sympathisch ist und deren Werte man teilt. Sieben Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich für den Ersatz im Staatsrat des Kantons Freiburg zur Wahl, nach dem ersten Wahlgang sind es noch zwei. Ich hätte auch die Kandidatin der Grünen, Sylvie Bonvin Sansonnens, sehr gut im zweiten Wahlgang gesehen. Die Grünen sind die Partner der SP, gleich wie die CSP, die GLP und Parteilose. Wir vertreten in den Ratsgeschäften prinzipiell die gleiche Linie. Zusammen erreichen wir in der kantonalen Politik ein gewisses Gleichgewicht, so dass sich die ganze Bevölkerung vertreten fühlt, also auch Angestellte, Familien, ältere Leute, Kinder, Behinderte oder Minderbemittelte. Dann geht es neben einer funktionierenden Wirtschaft auch um einen schonenden Umgang mit der Natur. Diese Politik hat sich bewährt, unserer Bevölkerung geht es grundsätzlich gut. Nun aber besteht gerade jetzt die Gefahr eines für die ganze Bevölkerung schädlichen Ungleichgewichts. Der zweite Wahlgang wird entscheidend sein. Erfahrungsgemäss wird er von der Vernunft gesteuert. Wir hoffen darauf! Zur Wahl stehen einerseits eine erfahrene Nationalrätin der SP mit einer sozialen Einstellung und andererseits ein FDP-Kandidat mit einer stramm bürgerlichen Gesinnung. Wollen wir die bisherige gerechte Verteilung beibehalten, oder soll die FDP, eine 14-Prozent-Partei, neu mit zwei Staatsräten übervertreten sein und das gleiche Gewicht haben wie die Mitte-links-Parteien mit 35 Prozent Parteistärke?

Im Übrigen ist es anerkannt, dass Frauen politische Fragen anders angehen als Männer. Wollen wir wirklich nur noch eine einzige Frau im Staatsrat, obwohl 50  Prozent der Bevölkerung diese andere Herangehensweise anwenden würden? Im Interesse des ganzen Kantons Freiburg ist jede Stimme wichtig für Valérie Piller Carrard.

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